Alfeld - Alfeld und das Leinebergland versinken im Schnee und es ist eisig kalt – in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen bis in den zweistelligen Minusbereich fallen. Während die Kinder schon fleißig rodeln und Schneemänner bauen, klingt es doch auch verlockend, auf den Eisflächen wie bei Stiefels Teich am Alfelder Gymnasium oder in den Wallanlagen ein paar Runden Schlittschuh zu fahren, oder? Auf keinen Fall, warnt der Alfelder Stadtsprecher Hans-Günther Scharf deutlich.
„Die frostigen Temperaturen der vergangenen Tage führen dazu, dass Seen und Teiche – aber auch Regenwasserrückhaltebecken – beginnen zuzufrieren“, informiert der Stadtsprecher. Das zeigt sich auch an Stiefels Teich, der zwischen dem Alfelder Gymnasium und dem Hauptfriedhof gelegen ist. Die Eisdecke bahnt sich langsam ihren Weg von den Außenrändern des Teichs in die Mitte. „Die Wahrscheinlichkeit, dass das so weit zufriert, dass man den betreten kann, ist sehr gering“, sagt Scharf. Dafür brauche es erst mehrere Wochen Dauerfrost. Die wenigen Tage mit Minustemperaturen reichen nicht aus.
Vonseiten der Stadtverwaltung gibt es deshalb die ausdrückliche Warnung, die Eisflächen auf keinen Fall zu betreten. Die Eisschicht ist bei Weitem nicht dick genug und auch nicht gleichmäßig. „Das Risiko eines Einbruchs und damit verbundener lebensbedrohlicher Situationen ist überall gegeben“, heißt es auf der Webseite der Stadt Alfeld. Insbesondere Eltern sind dazu angehalten, ihre Kinder über die Gefahr zu informieren und sicherzustellen, dass diese die Eisfläche nicht betreten.
