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Wanderfans, auf nach Lamspringe! Dort will der Regionsverein Leinebergland gleich drei Strecken auszeichnen lassen

Lamspringe - Im Leinebergland und auch rund um Lamspringe gibt es ein dichtes Netz an Wanderwegen. Drei davon hat der Regionsverein Leinebergland nun als besonders lohnenswert eingestuft. Was zeichnet die Strecken aus?

Bei Lamspringe hat der Verein Region Leinebergland drei neue Wanderwege ausgewiesen. Foto: Madlin Trümper

Lamspringe - Wanderstiefel rausgeholt, Rucksack gepackt und los geht’s – durch das Leinebergland zieht sich ein dichtes Netz an Wald- und Feldwegen. Hunderte Kilometer Strecke, die nur darauf warten, erkundet zu werden. Der Verein Region Leinebergland hat nun drei Routen bei Lamspringe durch den Deutschen Wanderverband mit einem besonderen Qualitätssiegel auszeichnen lassen. Geschäftsführerin Fabienne Gohres und Tourismusmanagerin Eva Strecke erklären, was die Routen ausmacht und für wen sie geeignet sind.

Wanderer können die Route abkürzen

Alle drei Strecken sind so angelegt, dass Wandernde sie von den Parkplätzen in und um Lamspringe aus ablaufen können – beispielsweise die Tour über die „Niederen Berge“ nördlich des Fleckens, die entweder ab dem Sportplatz oder dem Hellegrund startet, führt Tourismusmanagerin Strecke aus. Von dort aus geht es über den Riesberg in Richtung Wöllersheim, um den Rosenberg herum und wieder zurück nach Lamspringe. Entlang der Strecke gibt es beispielsweise den Hopfenweg zu entdecken – dort bauten die Mönche des Klosters Lamspringe früher Hopfen zum Bierbrauen an.

Die Tour ist etwa elf Kilometer lang. „Man kann aber die Routenlänge variieren“, erklärt Gohres. Wer beispielsweise mit Kindern unterwegs ist oder aus anderen Gründen eine kürzere Wanderung machen möchte, könne oberhalb des Hellegrunds und nördlich des Riesbergs die Verbindungswege nutzen, um die Route abzukürzen.

Tour startet an mehreren Parkplätzen

Das gilt auch für die beiden anderen Strecken, die sich südöstlich von Lamspringe befinden. „Es gibt noch eine Tour, die man am Klosterpark starten kann“, sagt Strecke. Von dort aus führt die Route über den Heberberg und den Clausberg in Richtung Rolfshagen und von dort aus wieder nach Norden zurück nach Lamspringe. Als einen Entdeckertipp für diese Route hat der Regionsverein zwei alte Grenzsteine des ehemaligen Herzogtums Braunschweig und des ehemaligen Königreichs Hannover definiert. Zwischen den beiden Steinen befindet sich eine freie Fläche – das sogenannte Niemandsland. Am Parkplatz Ziegelhütte und am Schwarzen Holz kann man die Rundtour ebenfalls beginnen.

Von dort aus können Wanderlustige auch zu einem weiteren Rundweg aufbrechen, der nördlich am Hohen Hagen vorbei bis nach Glashütte führt und von dort aus zwischen der Hohen Dehne und dem Toten Mann wieder in Richtung Flecken. Wer jedoch die Hohe Dehne erklimmen beziehungsweise die knapp zehn Kilometer lange Tour abkürzen möchte, kann auch von Glashütte aus die Strecke halbieren.

Regionsverein will Wandernetz stärken

Die drei Touren werden Teil des Netzwerks, mit dem der Regionsverein das Leinebergland zu einer deutschlandweit anerkannten Qualitätswanderregion machen möchte. Dieses Siegel vergibt der Deutsche Wanderverband. „Die Strecken bestehen aus bereits vorhandenen Wegen“, sagt Gohres. Die drei ausgezeichneten Touren müssen aber noch weitere Kriterien erfüllen – etwa wechselnde Aussichten, eine entsprechende Beschilderung, Plätze zum Rasten und mehrere Wegpunkte, an denen es etwas zu entdecken gibt. Noch fehlen entlang der Strecken bei Lamspringe einige Infotafeln. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung bis Ende Juni“, erklärt Gohres. Dann werden die Routen und alle dazugehörigen Informationen auf der Webseite des Regionsvereins zu finden sein.

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