Landkreis Hildesheim - In der Region Hildesheim hat es am Donnerstag wegen der Glätte auf den Straßen immer wieder gekracht. Bis zum Mittag registrierte die Polizei insgesamt 17 Unfälle. Erschwert wurde die Lage auf den Straßen dadurch, dass Beschäftigte des Winterdienstes gestreikt haben.
Im Zeitraum von 8.50 bis 11 Uhr gab es laut Polizei insgesamt acht Unfälle im Landkreis Hildesheim. Zuvor war es auch in der Nacht bereits zu acht Unfällen gekommen. Dabei wurde aber meist niemand verletzt.
„Von Mittwochabend bis Donnerstagfrüh hat es im Stadtgebiet fünf Unfälle gegeben“, konkretisiert Polizeisprecher Jan Makowski. Verletzt worden sei dabei niemand. Auch mussten keine Straßen gesperrt werden.
In der Nacht sind bei Unfällen im Landkreis zwei Menschen leicht verletzt worden. „Im Bereich Diekholzen auf der Landesstraße 485 hatten wir einen Unfall mit einer leicht verletzten Person“, so Makowski. Auch in Elze ist ein Mensch leicht verletzt worden. Zu einer weiteren Kollision war es in Freden gekommen, verletzt worden ist dabei aber niemand.
Im Stadtgebiet Hildesheim und im Landkreis hat es am Vormittag jeweils vier Mal gekracht. Zwei der Unfälle hätten sich in Giesen ereignet und zwei weitere in Sibbesse und Bockenem.
Gegen Mittag beruhigte sich die Lage dann, weil die Straßen weitgehend wieder frei waren. Es gab lediglich noch einen weiteren Unfall gegen 13.45 Uhr auf der Autobahn 7 in Richtung Kassel. Eine Eisplatte rutschte vom Dach eines Lastwagens und beschädigte einen dahinter fahrenden Transporter. Die Beteiligten blieben unverletzt.
Wegen eines Warnstreiks der Straßenwärter waren am Donnerstag ab Mitternacht alle Räumfahrzeuge der Straßenmeistereien des Landes in den Garagen geblieben, wie ein Verdi-Sprecher am Morgen mitteilte. Am Abend zuvor sei noch gestreut worden, sodass ein Verkehrschaos zunächst ausgeblieben sei, die Räumung durch private Räumdienste habe am Morgen nur etwas länger gedauert.
Von Joscha Röhrkasse, Carry Anne Greiner, Sebastian Knoppik und dpa
