Formular-Flut

Warum Corona im Kreis Hildesheim einen Aktenberg auftürmt

Hildesheim - Wer sich impfen lassen will, muss etliche Formulare ausfüllen. Das ist in den beiden Impfzentren im Kreis Hildesheim nicht anders. Und was wird aus den Papierbergen?

Janna Beitzen von den Maltesern und Teamleiterin des Impfzentrums (rechts) führt die Eheleute Angelika und Siegfried Glombik aus Diekholzen nach der Übergabe der erforderlichen Unterlagen zur Impfung. Foto: Michael Bornemann

Hildesheim - Wer sich in einem der beiden Impfzentren des Landkreises impfen lassen will, muss eine ganze Reihe von Formularen ausfüllen. Die Akten müssen letztendlich zehn Jahre lang aufbewahrt werden. Dies ist gesetzlich so vorgeschrieben. Da häuft Corona zwangsläufig einen riesigen Papierberg an.

Jede Menge Formulare

„Pro Impfling kommen zwischen sechs und zehn Formulare zusammen“, berichtet Kreissprecherin Birgit Wilken auf Nachfrage der HAZ. Die Zahl sei abhängig von möglicherweise individuell benötigten Bescheinigungen, die neben dem obligatorischen QR-Code sowie dem Aufklärungs- und dem Anamnesebogen vorzulegen sind. Wie viel Papier da in den beiden Impfzentren des Landkreises zusammenkommt, wird noch deutlicher, wenn man dann auf die Zahl der Geimpften schaut. „Allein in Alfeld haben wir momentan circa 400 Impfungen pro Tag“, betont die Leiterin des dortigen Impfzentrums und Vorsitzende der Hildesheimer Ärztekammer, Dr. Dorothea Mordeja.

Digitale Ablage in Vorbereitung

Aufbewahrt werden die Unterlagen nach Angaben von Wilken in einem verschließbaren Aktenarchiv. „Allerdings ist derzeit eine digitale Ablage der Unterlagen in Vorbereitung“, ergänzt die Kreissprecherin.

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