Hildesheim - In der Cara-Seniorenresidenz am Immengarten in Hildesheim haben sich sechs weitere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Das ergaben die Laboranalysen von Abstrichen, die das Gesundheitsamt am Donnerstag hatte nehmen lassen. Damit ist der Ausbruch in der Einrichtung zwar größer geworden, scheint aber doch unter Kontrolle – denn drei Viertel der insgesamt 102 Bewohner sind unverändert nicht betroffen.
Bis zum 25. Februar hatten sich nach Angaben des Landkreises Hildesheim 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter des Hauses infiziert. Die erneuten Tests förderten nun sechs weitere Ansteckungsfälle zutage. Zusätzliche Mitarbeiter der Cara-Seniorenresidenz waren aber nicht betroffen. Todesfälle im Zusammenhang mit der Infektion gab es in der Einrichtung bisher nicht.
Tatsächlich hatte Heimleiter Sebastian Pinkert Ende Februar berichtet, es gebe keine schweren Verläufe, viele Infizierte hätten nicht einmal Symptome. Das führte er auch darauf zurück, dass die Heimbewohner die erste Impfung bereits hinter sich hatten. Sie verhindert Infektionen und Erkrankungen zwar nicht, reduziert aber bereits das Ansteckungsrisiko und auch die Gefahr schwerer Verläufe.
Die Impfungen können neben Sicherheits-Maßnahmen nun auch ein Grund dafür sein, dass das Virus sich nicht so groß ausbreiten konnte, wie es noch zu Beginn des Jahres bei Ausbrüchen in Pflegeheimen öfter der Fall war.
Weitere neue Corona-Fälle in Gemeinschaftseinrichtungen, Schulen oder Kitas gab es am Freitag im Landkreis Hildesheim nicht.
