Konzerte

Alfelder Band macht mit mehreren Auftritten auf dem Kirchentag in Hannover auf sich aufmerksam

Alfeld - Die Alfelder Band „KelleRaumMusik“ hat es sich zum Ziel gemacht, die Menschen zu Austausch und Verbundenheit anzuregen. Während zweier Konzerte und einer Podiumsdiskussion haben sie gezeigt, was sie auf dem Kasten haben.

Mit ihrer Musik wollen Jonathan Wirth, Benjamin Müller-Struß und Maike van Huis (von links) die Menschen bewegen. Foto: Privat

Alfeld - Während in Alfeld immer wieder Bands teils von weit her zu Gast sind, lassen es sich auch die Alfelder Musikerinnen und Musiker nicht nehmen, auswärts zu spielen. Erst beim jüngsten Kirchentag in Hannover hat die Alfelder Band „KelleRaumMusik“ mit mehreren Auftritten auf sich aufmerksam gemacht.

Publikum wird miteinbezogen

Das Trio besteht aus dem Songwriter und Gitarristen Benjamin Müller-Struß, der Violinistin Maike van Huis und dem Pianisten Jonathan Wirth. Müller-Struß erzählt begeistert: „Es war für uns eine besondere Erfahrung, unsere Musik in so unterschiedlichen Kontexten teilen zu dürfen.“ Er berichtet, dass bereits während des ersten Konzerts im Künstlerhaus in Hannover Besucherinnen und Besucher an der Tür abgewiesen werden mussten, da es keine freien Plätze mehr gab.

Während des Konzerts selbst wurde es interaktiv. Der neue Titel der Band „Der letzte Song meines Lebens“ sei Anlass gewesen, beim Publikum nachzufragen, welches ihr letzter Song wäre. Einzelne Besucherinnen und Besucher teilten ihre Gedanken – „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ oder „Brothers in Arms“ waren einige Antworten. Müller-Struß beschreibt die Atmosphäre im Saal als voller Nachdenklichkeit und stiller Anteilnahme.

Musikalischer Beitrag zu einer Podiumsdiskussion

Eine 180-Grad-Wende habe es nur wenige Minuten später gegeben: Beim Lied „Irgendwann“ geriet das Publikum in Mitsing-Stimmung und klatschte begeistert mit. Der „KelleRaumMusik“-Gitarrist berichtet, dass auch das zweite Konzert ein voller Erfolg gewesen sei. Maike van Huis mit ihrer Violine und Jonathan Wirth am Klavier verliehen dem Auftritt eine besondere Intensität.

Als einen „weiteren Höhepunkt“ beschreibt Müller-Struß die Beteiligung der Band an einer Podiumsdiskussion – allerdings nicht als Diskussionsteilnehmer. Drei thematisch passende Lieder waren in den Verlauf der Diskussion eingebettet und ergänzten die Inhalte der Veranstaltung. Ziel sei es gewesen, zur Reflexion über das gesellschaftliche Thema Einsamkeit beizutragen und die Diskussion durch hoffnungsvolle, teils humoristische Perspektiven zu ergänzen.

Wie Müller-Struß im Namen der Band mitteilt, hofft diese, mit ihrer Musik zu Austausch, Nachdenklichkeit, Verbundenheit und purer Lebensfreunde beigetragen zu haben.

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