Hildesheim - An heißen Tagen scheiden sich die Geister. Dem einen kann’s nicht warm genug sein, der anderen sind bereits 25 Grad zu viel. Wer bloß zum nächsten Badesee will, muss sich immerhin nicht der Klamottenfrage stellen – zumindest interessiert es dort kaum jemanden, was er oder sie trägt. Ganz anders ist das in Büros, Unternehmen und Behörden. Denn wenn das Thermometer auf 30 Grad und mehr steigt, wird so manche Arbeitskleidung zur halben Qual.
Zwei Fragen für Männer
Männern stellen sich morgens vor allem zwei Fragen: Adrettes Hemd oder lässiges T-Shirt? Und die weitaus gewagtere: Lange oder kurze Hose? Kurze Hosen am Arbeitsplatz sind unter Männern ja vielerorts verpönt. Ich kenne kaum einen Kollegenkreis, in dem das Thema nicht diskutiert wird. Geht das mit kurzer Hose oder geht das nicht? Zudem gibt es natürlich kurze Hosen und wirklich kurze Hosen. Mit Letzteren meine ich jene, die nur die Hälfte der Oberschenkel bedecken und eher auf Tennisplätzen zu Hause sind. Dort verorten viele Menschen auch sehr kurze Röcke. Womit wir schon beim Thema Frauenkleidung sind.
Knigge weiß Rat
Wer sich fragt, wann ein Hemd zu bunt, ein Rock zu kurz oder die Schuhe zu leger sind, findet bei Knigge Rat. Dieser nämlich empfiehlt für Frauen eine Rocklänge von einer Saumlänge bis zu einer Handbreite über dem Knie; Männer dürfen auf Jeans verzichten, sollten alternativ aber nicht zur kurzen Hose, sondern zur Chinohose greifen. Übrigens: Während der Knigge Frauen offene Schuhe erlaubt, sollten Männer geschlossen auftreten. Ich denke: Man selbst sollte sich in seinen Klamotten wohl und kompetent zugleich fühlen, darauf kommt es doch letztlich an. Wussten Sie eigentlich, was laut Knigge auch voll okay ist? Den Chef darum zu bitten, ein Eis auszugeben und eine Pause einzulegen. In diesem Sinne: Kommen Sie gut durch die nächste Hitze.
