Nach Unfall in Wolfsburg

Wieder freie Fahrt für enno und die Züge der Bahn

Wolfsburg/Hildesheim - Die Verbindung Hannover-Berlin und die Regionalzüge des enno durch den Landkreis Hildesheim rollen wieder.

Die Bergungsarbeiten nach dem Unfall waren kompliziert. Foto: Björn Pamperin

Wolfsburg/Hildesheim - Die Bergungsarbeiten nach dem Rangierunfall in Wolfsburg waren erfolgreich. Wie Björn Pamperin, Unternehmenssprecher der metronom Eisenbahngesellschaft mbH, mitteilt, fahren die Züge des enno wieder ohne Einschränkungen auf der gesamten Strecke: RE 30 Hannover – Gifhorn – Wolfsburg RE 50 Hildesheim – Braunschweig – Wolfsburg.

Züge rollen wieder

Auch im und um den Wolfsburger Bahnhof rollt der Zugverkehr seit Betriebsbeginn am Sonntag wieder nach Fahrplan. Ein Rangierunfall mit einem Zug am Freitagmorgen hatte den Zugverkehr beeinträchtigt. Nach den Reparaturen fahren auch die ICE und IC auf der Strecke Hannover-Berlin wieder regulär.

Behinderungen bis Dienstag befürchtet

Die Deutsche Bahn war davon ausgegangen, dass ICE den Bahnhof bis Dienstagabend hätten umfahren müssen. An der Unfallstelle stünden allerdings auch jetzt noch weitere Arbeiten aus. Zunächst war zudem nicht absehbar gewesen, wann die enno-Züge wieder fahren würden. Einen Unfall dieses Ausmaßes habe es bisher noch nicht gegeben, sagte ein Enno-Sprecher.

Was war geschehen?

Am Freitagmorgen war ein enno-Zug bei einer Rangierfahrt entgleist. Da die Oberleitung abgerissen war, musste diese abgebaut werden. Der Lokführer des Enno-Zugs hatte laut Bundespolizei gegen 5 Uhr offenbar ein Signal übersehen und war auf ein sogenanntes Notgleis geraten, das nach wenigen Metern endet. Die ersten drei Waggons sprangen aus den Schienen und kamen im Schotter zum Stehen. Die Bundespolizei geht von Millionenschaden aus

Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der Lokführer erlitt allerdings einen Schock.

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