Hildesheim - Die Sonne ist ein gigantisches Kraftwerk. Durch die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium setzt der Stern, der unserer Erde am nächsten gelegen ist, jede Menge Energie frei. Fortwährend gelangen Strahlung und geladene Teilchen von der Sonne aus in den Weltraum – das nennt man Sonnenwind. Erreicht so ein Teilchenstrom vorübergehend eine Stärke, die größer ist als die der üblichen Sonnenwinde, spricht man von einer Sonneneruption. Dabei entsteht eine Plasmawolke, die ins All entweicht. Die Wissenschaft nennt das koronalen Masseausstoß. Plasma meint hier ein Teilchengemisch aus Ionen, freien Elektronen und weiteren Atomkernen. Mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometer pro Sekunde bewegt sich so eine Plasmawolke durchs All, und erreicht dabei manchmal eben auch – nach etwa ein bis zwei Tagen – die Erde. Wenn das passiert, lassen sich in der Nähe der Magnetpole unseres Planeten Polarlichter beobachten. Am Donnerstagabend war das wieder über Hildesheim der Fall. Die HAZ hat zahlreiche Leserzuschriften mit Fotos des Naturspektakels bekommen. Hier kommt eine Auswahl der schönsten Bilder.
Sonnensturm
Wieder Polarlichter über Hildesheim und der Region – das sind die schönsten Bilder
Hildesheim - Wenn Sonnenstürme Plasmateilchen Richtung Erde schicken, entstehen beim Eindringen in die Atmosphäre Polarlichter. Am Donnerstagabend war das Naturphänomen wieder über Hildesheim zu beobachten – und in der Nacht von Freitag auf Samstag sind die Bedingungen wieder gut.
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