Kreis Hildesheim - „Rasant“ soll ein Sattelzug am Mittwochmorgen auf der Autobahn 7 in Richtung Hannover unterwegs gewesen sein. Das meldete ein anderer Verkehrsteilnehmer der Polizei. Beamte der Autobahnpolizei machten sich daraufhin auf den Weg – und stießen gegen 8.20 Uhr auf dem Parkplatz An der Alpe auf das besagte Fahrzeug.
Die Einsatzkräfte kontrollierten den Fahrer des Sattelzugs und lasen unter anderem den Fahrtenschreiber aus. Das Ergebnis: Der Sattelzug war in einem Bereich, wo eigentlich Tempolimit 80 gilt, mit bis zu 114 Stundenkilometern unterwegs. Darüber hinaus notierten die Polizisten Verstöße gegen Sozialvorschriften – darunter fallen Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeit.
Als die Beamten dann den Auflieger unter die Lupe nahmen, stellten sie fest, dass die Ladung nicht gesichert und bereits teilweise verrutscht war. Außerdem war ein Reifen so sehr beschädigt, dass der Sattelzug nicht weiterfahren konnte.
Daher untersagte die Polizei dem 53-jährigen Fahrer aus Tschechien die Weiterfahrt, bis er die Ladung gesichert und den Reifen gewechselt hatte. Zudem musste er eine sogenannte Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe zahlen.
