Nordstemmen - Es ist eine fantasievolle Story, farbenprächtig inszeniert – und die Kulisse dürfte vielen Hildesheimern bekannt vorkommen. Das Erste zeigt Weihnachten (26. Dezember, 13.10 Uhr) „Das Märchen von den 12 Monaten“, das im vergangenen Februar unter anderem auf Schloss Marienburg gedreht wurde. Die Schauspieler zeigten sich bei den Aufnahmen begeistert von dem Drehort: „Man fühlt sich hier sofort in die Vergangenheit versetzt“, schwärmte Nina Kaiser, die in dem Film die Rolle der Magd Luise spielt: „Die märchenhafte Kulisse hilft, sich sofort in die Rolle hinein zu finden.“
Rittersaal als Filmkulisse
Als Filmkulisse kommen unter anderem der aufwendig dekorierte Rittersaal und die pittoreske Küche des Schlosses zu Ehren. Die Handlung folgt eher frei Motiven des böhmischen Schriftstellers Josef Wenzig (1807-1876): Königin Klara (Maria Rönnebeck) herrscht über die 12 Monate. Sie muss die Jahresuhr jeden Monat weiterstellen, damit das Jahr seinen Lauf nehmen kann. Ihr Gegenspieler, der Frostige Fürst, hat sich mit dem Monat Februar verbündet, der sich von jeher ungeliebt und benachteiligt fühlt. Wenn sie siegen, wird für immer Winter herrschen – dann triumphieren Kälte und Dunkelheit.“
Algermisser Bruno Eyron spielt mit
Die zentrale Botschaft passt in unsere Zeit“, sagt Programmdirektor Volker Herres. „Jeder Monat ist für das ökologische Gleichgewicht wichtig.“ Der von Regisseurin Frauke Thielecke inszenierte Film ist das 48. Märchen, das die ARD seit 2008 in der Reihe „Sechs auf einen Streich“ produziert hat. Auch „Allerleihrauh“ war 2012 auf der Marienburg gedreht worden.
