Hildesheim/Neustrelitz - Zwei Menschen und drei Initiativen aus Hildesheim haben es auf die Liste der insgesamt 626 Nominierten für den Deutschen Engagementpreis (DEP) geschafft: Der Verein „FuNah“ setzt sich für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen ein. Die „Brücke der Kulturen Hildesheim“ vernetzt als Verbund 25 soziokulturelle und migrantische Organisationen, Glaubensgemeinschaften, Initiativen und engagierte Einzelpersonen. Das Projekt „ZukunftsMacher – Skills für deine Welt von Morgen“ soll Kinder und Jugendliche befähigen, ihre Zukunft nicht nur zu träumen, sondern aktiv mitzugestalten. Eckhard Weidel engagiert sich im Sport und ist eng mit dem Verein Eintracht Hildesheim verbunden. Anette Sommer engagierte sich zunächst in der Kirche mit Musik, Seniorenarbeit, Kirchenvorstand, Spieleabenden. Durch ihre Sehbehinderung und eigene Erfahrungen mit Ausgrenzung und Unverständnis verlagerte sie ihr Wirken, wie es im Text ihrer Nominierung heißt, mehr zu inklusiven Angeboten für Blinde und Sehbehinderte, um Barrieren abzubauen und ein selbstverständliches Miteinander zu stärken.
Was ist der DEP?
Der DEP ist der Dachpreis für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland. Er soll Menschen und Projekte, die bereits eine Auszeichnung für ihr Engagement erhalten haben, würdigen und ihre Arbeit bundesweit sichtbar machen.
Wer von den Nominierten den Deutschen Engagementpreis 2026 und damit 10.000 Euro erhält, erfährt die Öffentlichkeit bei der feierlichen Preisverleihung am 26. November im Colosseum Berlin. Eine elfköpfige Jury entscheidet im September über die Preise in fünf Kategorien: Anstoßen, Verbinden, Verändern, Bewahren und Ich für uns für Einzelengagierte. Über den Publikumspreis kann vom 1. bis 29. Oktober online abgestimmt werden, unter www.deutscher-engagementpreis.de.
