Statistik vom Gesundheitsamt

131 neue Corona-Fälle und drei Covid-19-Todesfälle über Weihnachten im Kreis Hildesheim

Kreis Hildesheim - Drei weitere Menschen aus dem Kreis Hildesheim sind über Weihnachten an Corona verstorben. 131 Personen haben sich in dieser Zeit neu infiziert. Außerdem hat die Omikron-Variante die Region erreicht.

Die Zahl der als infektiös geltenden Personen im Kreis Hildesheim ist über die Feiertage gesunken – aber es liegen mehr Infizierte im Krankenhaus. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - Drei Männer aus dem Kreis Hildesheim sind über Weihnachten an Corona verstorben. Sie waren nach Angaben des Landkreises 50, 82 und 83 Jahre alt. Seit Beginn der Pandemie haben 213 Menschen ihre Corona-Infektion nicht überlebt.



Zudem hat die Omikron-Variante den Kreis Hildesheim erreicht. Bislang sind zwei Fälle bestätigt, laut Landkreis stehen beide Infektionen vermutlich im Zusammenhang mit Reiserückkehrern.

Zahl der Infizierten sinkt, Inzidenz ebenfalls

Wie der Landkreis am Montag mit Stand 7.30 Uhr meldet, haben sich seit dem 23. Dezember, als zuletzt eine Statistik veröffentlicht wurde, 131 Personen aus dem Kreis Hildesheim neu mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der aktuell als infektiös geltenden Personen sinkt im Vergleich zum Donnerstag jedoch von 813 auf 704, da 237 ehemals Infizierte inzwischen als genesen gelten. Auch in Quarantäne befinden sich weniger Landkreiseinwohnerinnen und -einwohner: 798 statt 881.



Erstmals seit Heiligabend gibt es zudem wieder reguläre Inzidenzwerte für Niedersachsen und den Landkreis Hildesheim, nachdem die Werte für die vergangenen drei Tage nachgemeldet wurden. Und die Zahlen sind deutlich zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegt am Montag im Landkreis Hildesheim laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 120,2.

Mehr Corona-Patienten in stationärer Behandlung

Am Montag müssen mehr infizierte Personen stationär behandelt werden. Nach Angaben des Landkreises werden derzeit 41 Corona-Infizierte in Krankenhäusern und Reha-Kliniken behandelt – am Donnerstag waren es noch 30. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen sind und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.



Laut DIVI-Intensivbettenregister liegen derzeit acht Patientinnen und Patienten mit Corona auf einer Intensivstation in einem der vier Krankenhäuser in Stadt und Landkreis. Davon werden drei beatmet. Diese Statistik berücksichtigt aber ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.

Zehn- bis 19-Jährige am häufigsten infiziert

Die meisten Corona-positiv getesteten Personen sind im Alter von zehn bis 19 Jahren – in dieser Altersgruppe sind 120 Infektionen bekannt. Darauf folgen die Null- bis Neunjährigen mit 109 Fällen und die 30- bis 39-Jährigen mit 106 Fällen.

Verteilung der Corona-Fälle auf Stadt und Landkreis

314 Infizierten wohnen im Hildesheimer Stadtgebiet. Davon 59 im Postleitzahlengebiet 31134 (-12 im Vergleich zum Donnerstag), 71 in 31135 (-13), 88 in 31137 (-30), 52 in 31139 (+6) und 44 in 31141 (+6).



Die restlichen Corona-Fälle verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden im Landkreis: Alfeld 43 (-10 im Vergleich zum Donnerstag), Algermissen 13 (-9), Bad Salzdetfurth 30 (-7), Bockenem 35 (-4), Diekholzen 22 (+2), Elze 11 (-2), Freden 11 (+2), Giesen 28 (-6), Harsum 20 (-6), Holle 9 (-3), Lamspringe 17 (-3), Samtgemeinde Leinebergland 27 (-3), Nordstemmen 17 (+1), Sarstedt 75 (-13), Schellerten 15 (-8), Sibbesse 7 (-3) und Söhlde 10 (-2).

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