Daten vom Gesundheitsamt

460 Corona-Neuinfektionen im Kreis Hildesheim – Zahl der Infizierten steigt weiter

Kreis Hildesheim - Die Zahl der Corona-Infizierten steigt im Kreis Hildesheim weiter an. Die Sieben-Tage-Inzidenz übersteigt unterdessen erstmals die 1000er-Grenze.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis Hildesheim hat am Mittwoch die 1000er-Grenze überschritten – die Zahlen steigen weiter. Foto: Werner Kaiser

Kreis Hildesheim - 460 neue Corona-Fälle meldet der Landkreis Hildesheim am Mittwoch mit Stand 7.45 Uhr. Das sind 124 Fälle weniger als am Vortag, aber 252 mehr als am Mittwoch vergangener Woche. Die Zahl der aktuell als infektiös geltenden Landkreis-Bewohnerinnen und Bewohner erhöht sich weiter, insgesamt sind es nun 4187 Menschen. Das sind 223 mehr als am Vortag, da unterdessen 237 ehemals Infizierte nun als genesen gelten.

Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht einen neuen Höchstwert. Sie steigt laut Robert Koch-Institut erstmals über die 1000er-Marke und liegt am Mittwoch bei 1040.

Lage in den Krankenhäusern unverändert

Unverändert befinden sich 26 Menschen in stationärer Behandlung. Diese Zahl umfasst nach Angaben des Gesundheitsamtes alle Einwohner von Stadt und Landkreis, die wegen Corona in einem Krankenhaus behandelt werden oder in einer Reha-Klinik aufgenommen und aktuell infiziert sind. Und zwar unabhängig vom Standort der Klinik, auch Betroffene in Häusern außerhalb des Landkreises zählen in dieser Statistik mit.



Laut dem DIVI-Intensivbettenregister werden in Hildesheim derzeit zwei mit Corona infizierte Personen intensivmedizinisch versorgt, eine Person muss invasiv beatmet werden. Diese Statistik berücksichtigt ausschließlich Betroffene, die im Landkreis Hildesheim behandelt werden – unabhängig von ihrem Wohnort. Corona-Patienten aus dem Kreis Hildesheim, die in Kliniken außerhalb des Kreisgebiets wie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) oder der Universitätsmedizin Göttingen behandelt werden, sind von diesen Daten nicht erfasst.



An der Verteilung der Corona-Fälle auf die Altersgruppen ändert sich nichts. Die mit Abstand meisten Infizierten sind weiter zwischen zehn und 19 Jahre alt – 834 Personen. Die zweitmeisten Infektionen registriert der Landkreis unter den 30- bis 39-Jährigen (728), darauf folgen die Null- bis Neunjährigen (721).

Mehr als die Hälfte der Infizierten aus der Stadt

Mehr als die Hälfte der positiv getesteten Landkreisbewohnerinnen und -bewohner wohnt im Hildesheimer Stadtgebiet: Insgesamt gibt es hier 2167 bekannte Fälle. Sie verteilen sich folgendermaßen auf die Postleitzahlengebiete: 420 Infizierte leben in 31134 (-2), 645 in 31135 (+4), 511 in 31137 (+34), 322 in 31139 (+3) und 269 in 31141 (+11).



In allen Gemeinden und Städten im Landkreis steigen die Zahlen im Vergleich zum Vortag. Das ist die Lage: 127 Corona-Fälle sind in Alfeld gemeldet (+5), 66 in Algermissen (+7), 177 in Bad Salzdetfurth (+14), 146 in Bockenem (+20), 74 in Diekholzen (+4), 76 in Elze (+6), 36 in Freden (+5), 170 in Giesen (+2), 125 in Harsum (+17), 93 in Holle (+14), 29 in Lamspringe (+2), 104 in der Samtgemeinde Leinebergland (+10), 170 in Nordstemmen (+22), 357 in Sarstedt (+10), 93 in Schellerten (+9), 56 in Sibbesse (+10) und 121 in Söhlde (+16).

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