Hildesheim - Puh, vor dem ausgiebigen Feiern steht das ausgiebige Schwitzen: Zwar haben es Eileen Bartels aus Grasdorf und ihre drei Dutzend M’era-Luna-Weggefährten der „M’era Morning Crew“ zum späten Nachmittag fast alle bis auf das Festivalgelände am Flugplatz geschafft. Aber jetzt müssen auch noch die Utensilien für zwei Tage bis zu den Zelten geschaffen werden. Und die Sonne brennt dabei gnadenlos vom Himmel.
Hupe heißt: Mexikaner
Gut, dass schon viele Getränke vor Ort sind und auch einige Pavillons stehen, unter denen man vorübergehend Schutz suchen kann. Wenn da nur nicht Nico mit einer durchdringenden Hupe wäre. Wenn sie erklingt, gibt es „Mexikaner“, ein alkoholisches Getränk mit Wodka, Tomatensaft und weiteren selbst gemischten Zutaten. „Frühstück“ ruft Nico in die Runde und beginnt mit dem Einschenken. Eileen ist gerade wieder auf dem Weg zum Auto. Aber andere strömen schnell herbei.
Getränke im Babypool
Die Stimmung ist ausgelassen. Nico dreht „Guten Morgen Sonnenschein“ von Nana Mouskouri auf, den Traditionssong der „Crew“, der mitunter in der Endlosschleife läuft. Dann wird der Babypool aufgeblasen, in dem die Getränke kühl bleiben sollen. Bald stehen auch die letzten Zelte. Das Festival kann beginnen.
Später am Abend gibt’s was zu Essen: „Das muss sein“; schreibt Eileen Bartels dazu.
Außerdem haben Peter und Bibi gekocht – es gab Käsespätzle.
Zum Schluss noch einen Nachtisch – im M’era Luna-Look.
Und zum Schluss muss auch noch abgewaschen werden. Festivalleben, wie es sich gehört.








