Kreis Hildesheim - Eigentlich sollte es schon Montagmorgen losgehen. Wieso die Polizei diesen Startzeitpunkt für die Sperrung der Bundesstraße 243 ab Egenstedt nannte, wusste die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht – selbst die Behörde konnte am Montag nicht genau sagen, ab wann dort gesperrt ist, räumte Sprecher Martin Klose ein. Seit Dienstagmorgen ist dort aber nun kein Durchkommen mehr. Pendler müssen im Berufsverkehr mehr Zeit einplanen. In Groß Düngen staute sich der Verkehr am Morgen bis nach Wesseln. Bei Heinde gab es wohl aber keinen Stau, offenbar blieb das Verkehrschaos auf dem Weg zur Arbeit aus.
Die Umleitung für alle, die aus Richtung Ochtersum nach Bad Salzdetfurth wollen, führt von Ochtersum zunächst stadteinwärts über die Alfelder Straße (B243), dann weiter in Höhe der Polizei-Inspektion auf die Schützenallee (B1) bis zum Berliner Kreisel, weiter über die B6 via Achtum, Uppen, Wendhausen und anschließend über die L 492 Richtung Heinde und Groß Düngen. Von Bad Salzdetfurth aus gilt die Umleitung in umgekehrter Richtung.
Drei Bauabschnitte vorgesehen
Die B 243 soll zwischen Hildesheim und Groß Düngen umfänglich saniert werden. Drei Bauabschnitte sind dafür vorgesehen. Voraussichtlich bis Ende des Jahres werden die Arbeiten insgesamt andauern. Der erste Abschnitt ab Kreuzung Marienburg bis Egenstedt ist offenbar bis Anfang November terminiert. Danach soll der gesamte Kreuzungsbereich Marienburg ausgebaut werden, bevor ab etwa Mitte November auf dem Streckenabschnitt von der Kreuzung bis Ochtersum (Kreuzung Hagebau) gearbeitet wird.
Die Landesbehörde versichert, dass sowohl das Restaurant Sonnenberg als auch die Heimstatt Röderhof aus Richtung Groß Düngen kommend jederzeit erreichbar bleiben sollen. Die Sperrung hat aber auch Folgen für den öffentlichen Personennahverkehr.
Von Ulrike Kohrs, Michael Vollmer, Saskia Helmbrecht
