Hildesheim - Erst Ende 2024 soll das Michaelis Hospiz auf Gut Steuerwald den Betrieb aufnehmen, doch die wer Leiterin der Einrichtung wird, steht bereits fest: Andrea Zimmermann tritt Anfang Januar ihren Posten an – sie soll die Betriebsaufnahme vorbereiten, das Hospiz-Team zusammenstellen und ein Netzwerk aus Unterstützerinnen und ehrenamtlichen Mitarbeitern aufbauen.
Die staatlich anerkannte Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin arbeitete bei der Diakonie Himmelsthür unter anderem als Fachbereichsleiterin und Heimleiterin für unterschiedliche Wohnangebote, war dort seit 2017 maßgeblich an der Implementierung des Bereichs „Palliative Care und hospizliche Begleitung“ beteiligt und seit 2018 Mitglied des Ethik-Komitees. Sie hat auch eng mit dem Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen sowie mit den Hospizvereinen in Hildesheim und Umgebung zusammengearbeitet.
Aktuell absolviert die gebürtige Braunschweigerin die rund zweijährige Weiterbildung „Systemisches Arbeiten in Sozialarbeit, Pädagogik, Beratung und Therapie“, die sie voraussichtlich im März 2025 abschließen wird.
Äußerst zufrieden mit der Personalauswahl zeigt sich Michaela Rueß, Geschäftsführerin des Michaelis Hospizes und Vorständin des Caritasverbands für Stadt und Landkreis Hildesheim: „Wir haben mit Andrea Zimmermann eine gestandene und gut vernetzte Fachkraft mit Erfahrung im Palliativ- und Hospizbereich gewinnen können und blicken mit großer Vorfreude auf die Zusammenarbeit.“
Bauherrin des Michaelis Hospizes ist die Kongregation der Vinzentinerinnen, geplant hat den Bau Thomas Naumann, Architekt und Geschäftsführer der Vinzenz Sozialprojekte GmbH. Den Betrieb des Hospizes wiederum übernimmt die Michaelis Hospiz gGmbH – deren Gesellschafter sind Gesellschafter die Vinzentinerinnen, der Caritasverband für die Diözese Hildesheim, der Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim, der evangelische Kirchenkreisverband Hildesheim sowie das St. Bernward Krankenhaus. Das Hospiz wird auf rund 1.100 Quadratmetern Nutzfläche Raum für zehn Patientinnen und Patienten bieten. Angehörige haben die Möglichkeit, in Gästezimmern zu schlafen.

