Hildesheim - Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich einmütig dafür ausgesprochen, der Umgestaltung des Geländes rund um den Marienburger Platz den Weg zu ebnen. Zwei Investoren planen den Abriss der bestehenden Gebäude und Neubauten.
Die Idee kommt auch bei der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und der PARTEI gut an, betonte Grünen-Chef Ulrich Räbiger. Gleichwohl wolle man den Investoren „Verbesserungspotential“ aufzeigen, sagte Ausschussvorsitzende Rita Weber (SPD).
Mehrheitsgruppe präsentiert zwölf Prüfaufträge für Verwaltung
So präsentierte Räbiger einen Antrag mit zwölf Prüfaufträgen an die Verwaltung, in denen es unter anderem um die Verkehrssituation in der Treuburger Straße und den Anlieferverkehr geht. Zudem solle es verbindliche Regelungen geben, wie die bisherige Waren und Dienstleistungsangebote während der Bauzeit kompensiert werden.
Vor allem fordert die Mehrheitsgruppe, die „räumliche Massivität“ und die Geschossigkeit der Wohnhäuser zu reduzieren. So ist auch ein sechsgeschossiges Haus vorgesehen. CDU-Vertreter Martin Eggers bezweifelte, dass sich die Investoren darauf einlassen – das Vorhaben müsse sich rechnen.
CDU-Fraktionschef Münter findet den Ton zu scharf
Die Härte des Antrags konterkariere Räbigers Lob für die Pläne, sagte CDU-Fraktionschef Dennis Münter – weshalb die Christdemokraten gegen die Forderungen stimmten. Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, der Uni eine Erweiterung auf einem Teil der Kleingartenkolonie Blauer Kamp zu ermöglichen. Uni, Stadt und Kleingärtner seien dazu in guten Gesprächen, betonten Hochschule und Stadt.
