Kreis Hildesheim - Die traditionelle Revival-Party für alle Fans der früheren Hildesheimer Kult-Disco Bebop steigt demnächst zum zweiten Mal im Saal des Gasthofes Deutsches Haus in Nordstemmen: am Samstag, 9. November, um 21 Uhr. Eintrittskarten gibt es für 10 Euro an der Abendkasse oder im Vorverkauf für 8,50 Euro im Telco-Shop am Hindenburgplatz in Hildesheim.
Die erste Party dieser Art fand 2006 zum 30. Geburtstag des Bebop, das damals schon zehn Jahre Geschichte war, im Vier Linden statt. Die Disco war am 5. November 1976 auf der Wilhelmshöhe eröffnet worden, dem ersten Standort – deswegen war in der Regel das erste Novemberwochenende der Traditions-Termin für die späteren Revival-Events. Wie im vergangenen Jahr steigt die Fete nun ein Wochenende später.
Weniger Gäste im Vier Linden zugelassen
Das Deutsche Haus könnte zur neuen Stamm-Location für die Bebop-Party werden. Im vergangenen Jahr stand das Revival-Spektakel zunächst auf der Kippe. Denn im Vier Linden waren aus Brandschutzgründen nur noch 450 Gäste zugelassen – in früheren Jahren hatten mehr als doppelt so viele mitgefeiert. So schaute sich Disco-Gründer Candido de Bona nach einer Alternative um, hätte fast aufgegeben, fand sie schließlich aber doch noch in Nordstemmen.
De Bona, genannt Doddy, wird nicht müde, alte Bebop-Zeiten immer wieder neu aufleben zu lassen. Im Gegenteil: Im vergangenen Sommer organisierte er erstmal eine Party unter freiem Himmel im Biergarten an der Lamme in Bad Salzdetfurth.
Vorher steigt die Peppers-Party
Bevor er am 9. November wieder drinnen in Nordstemmen auflegt, werden am kommenden Samstag, 26. Oktober, zunächst die Freundinnen und Freunde einer anderen legendären Disco aus der Region in Erinnerungen schwelgen: Dann geht die zwölfte Party in der Nachfolge des Harsumer Peppers über die Bühne – allerdings auch an einem anderen Ort als das Original, nämlich im Barntener Speicher. Und: Wahrscheinlich zum letzten Mal, weil nach der Anfangs-Euphorie der ersten Peppers-Partys immer weniger Gäste kamen.
Zurück zum Bebop: „Da ich gerade gleichzeitig an mehreren Projekten arbeite und viel um die Ohren habe, hatte ich keine Zeit, neue Eintrittskarten zu gestalten“, erklärt de Bona. Deswegen werden nun Restkarten von einer vergangenen Veranstaltung verkauft. Falls Ort oder Datum nicht aktuell sind, solle sich niemand wundern: „Ihr kommt auf jeden Fall verlässlich rein.“
