Kreis Hildesheim - Auf Baustellen und Firmengeländen, in Windparks, an E-Schnellladesäulen, Kirchen, Hallen und anderen Gebäuden – immer wieder haben es Täter auf Kupferrohre abgesehen. Das liegt unter anderem an den massiven Preisanstiegen für Buntmetalle auf dem Weltmarkt. Auch die Deutsche Bahn ist ein beliebtes Ziel solcher Diebstähle. In und um Hildesheim meldete die Polizei zuletzt mehrere Fälle.
Unbekannte Täter haben Regenfallrohre aus Kupfer in Groß Escherde von der St.-Johannes-Kirche in der Schulstraße gestohlen. Sie haben einen Wert von etwa 1750 Euro. Die Tat geschah laut Bericht der Polizei irgendwann im Zeitraum zwischen Dienstag, 27. Januar, 23 Uhr, und Donnerstag, 29. Januar, 10 Uhr. Im Gronauer Ortsteil Betheln kam es zu einem weiteren Diebstahl von Regenfallrohren aus Kupfer – auch dort machten sich die Unbekannten an der evangelischen Kirche zu schaffen. Die Polizei grenzt den Tatzeitraum auf Mittwoch, 28. Januar, 8 Uhr, bis Samstag, 10 Uhr, ein. Bisherigen Ermittlungen zufolge ist ein Schaden von etwa 500 Euro entstanden.
Diebstahl am Hildesheimer Dom
Zuletzt haben die Täter am Hildesheimer Dom mehrere Regenfallrohre aus Kupfer gestohlen. Bemerkt wurde die Tat am Mittwoch, 28. Januar, gegen 9 Uhr. Bei der Anzahl der gestohlenen Rohre sprach die Polizei von einem „zweistelligen Bereich“. Ebenfalls in diesem Jahr wurden von der katholischen Kirche St. Martin in Achtum zwischen dem 3. und 4. Januar Kupferrohre gestohlen. Die Polizei Alfeld hatte im Dezember 2025 ähnliche Fälle gemeldet: Von einem Wohnhaus in der Alfelder Marktstraße und von der Kirche am Marktplatz waren Stücke von Fallrohren aus Kupfer herausgeschnitten worden.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittler in Elze sind unter 05068/93380 erreichbar, in Hildesheim unter 05121/939115, in Alfeld unter 05181/80730 und in Sarstedt unter 05066/9850.
