Bewerbung um Modellprojekt

Bekommt Hildesheim „sichere Zonen“ fürs Einkaufen?

Hildesheim - Trotz hoher Inzidenz könnte bei Schnelltest-Pflicht ein Teil von Einzelhandel und Gastronomie geöffnet werden. Die Stadt will es versuchen.

Der Fugängerzone droht wieder die große Leere - kann ein Modellprojekt dem Hildesheimer Einzelhandel helfen? Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Die Stadt Hildesheim will sich darum bewerben, im Rahmen eines Modellprojektes Einzelhandel und Gastronomie innerhalb sogenannter „sicherer Zonen“ zu öffnen. Das hat Stadt-Pressesprecher Helge Miethe auf HAZ-Anfrage bestätigt. Details, etwa über ein mögliches Gebiet oder einen möglichen Start-Zeitpunkt, könne er aber noch nicht nennen.

Hannover sehr interessiert

Das Modell der sicheren Zonen ist ein neues Konzept, mit dem Niedersachsen zumindest in einigen Städten den Einkauf in Geschäften und den Besuch von Restaurants möglich machen will. Dabei sollen Bereiche ausgewiesen werden, die nur bei Vorweisen eines negativen Corona-Schnelltests betreten werden dürfen. Städte wie Hannover interessieren sich schon länger dafür, denken unter anderem an Schnelltest-Stationen zum Beispiel am Eingang von Fußgängerzonen.

Das Konzept der sicheren Zonen soll unabhängig vom Inzidenzwert greifen. Das ist auch für die Stadt Hildesheim interessant, da die Inzidenz im Landkreis seit Donnerstag offiziell über 100 liegt und deshalb in der nächsten Woche wieder die Schließung des Einzelhandels droht. Für kleinere Städte ist das Modell zunächst offenbar nicht vorgesehen.

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