Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Dienstag leicht gesunken. Sie fiel von 71,4 am Montag auf 69,2. Der Landkreis trotzt damit dem bundes- und landesweiten Trend – bezogen auf ganz Deutschland und auf Niedersachsen stiegen die Zahlen nämlich.
Bundesweit kletterte die Inzidenz von 136,4 auf 140,9. Für Niedersachsen stieg der Kennwert leicht von 106,6 auf 109,9.
16 neue Corona-Fälle
16 neue positive Labortests vermeldete das Landesgesundheitsamt für den Kreis Hildesheim. Montags und dienstags sind die Fallzahlen allerdings fast immer niedriger als an den anderen Wochentagen, da an Wochenenden weniger getestet wird. Experten rechnen damit, dass die Zahlen erst in der zweiten Wochenhälfte wieder das Infektionsgeschehen verlässlicher abbilden – wenn Ostern und die ersten beiden Tage nach dem Fest aus der Wertung gefallen sind.
Lesen Sie auch: Regierung bringt Bundes-Notbremse auf den Weg
Neue Einschränkungen drohen – ob nun durch die aktuelle Verordnung des Landes oder die am Dienstag beschlossene Änderung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ab einer Inzidenz von 100. Davon ist der Landkreis Hildesheim aktuell noch ein gutes Stück entfernt, hat sozusagen einen gewissen „Puffer“ bei einem erwarteten Anstieg.
Stabil in Hannover und Peine
Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Hildesheim ist auch niedriger als am Dienstag vor einer Woche, als der Wert mit 77,2 angegeben wurde – während der landesweite Wert im gleichen Zeitraum um gut 10 Inzidenzpunkte gestiegen ist.
In der Region Hannover blieb die Inzidenz erneut weitgehend stabil, die Inzidenz stieg minimal von 118,1 auf 119,8. Ganz ähnlich die Entwicklung im Landkreis Peine, wo die Inzidenz von 138,7 auf 139,5 stieg. Die nächtliche Ausgangssperre im Kreis Peine und damit auch in der Gemeinde Hohenhameln, die zwischenzeitlich wegen einer Inzidenz von über 150 eingeführt wurde, endet am Mittwoch. Allerdings kann eine neue bundesweite Regelung schon bald erneut zu einer solchen Ausgangssperre führen.
Die höchste Inzidenz in Niedersachsen hat weiterhin die Stadt Salzgitter mit 265,6. Am Montag hatte der Wert beim Hildesheimer Nachbarn sogar bei 279,0 gelegen.
