Arbeiten werden fortgesetzt

Dammstraßen-Brücke nach Pumpen-Klau: Wann es in Hildesheim weitergehen soll

Hildesheim - Der Boden zu hart, die Wasserpumpen gestohlen: Die Winterpause bei den Bauarbeiten an der historischen Brücke in der Dammstraße in Hildesheim dauerte länger als geplant. Nun soll es weitergehen.

So sah es an der historischen Brücke in der Dammstraße in Hildesheim am vergangenen Montag aus: Der Boden ist hart gefroren, die Abdeckung der Baugrube mit Schnee bedeckt. Inzwischen haben sich die Bedingungen verbessert, die Arbeiten sollen weitergehen. Foto: Rainer Breda

Hildesheim - Der Boden zu hart, die Wasserpumpen gestohlen: Die Winterpause bei den Bauarbeiten an der historischen Brücke in der Dammstraße dauerte länger als geplant. Nun geht es aller Voraussicht nach am Montag weiter, sagte Stefan Keck vom Ingenieurbüro PN Umwelt GmbH am Freitag der HAZ. Keck koordiniert die Arbeiten.

Diese sollten eigentlich nach einer zweiwöchigen, obligaten Winterpause über den Jahreswechsel bereits am vergangenen Montag fortgesetzt werden. Doch die Baufirmen und die Archäologen, die den Einsatz begleiten, mussten gleich aus zwei Gründen unverrichteter Dinge wieder abrücken: Der Boden war durch den tagelangen Frost zu hart, außerdem hatten Unbekannte die beiden Wasserpumpen gestohlen.

Brücke hat Hochwasser über den Jahreswechsel gut überstanden

Eines der Geräte war im Grabungsschacht auf der freigelegten Südseite des historischen Bauwerks angebracht gewesen, das andere in dem gerade entstehenden Schacht oberhalb der Nordseite, der für das Fundament einer Betonplatte vorgesehen ist. Mit dieser will die Stadt die Brücke versiegeln lassen.

Das 850 Jahre alte Bauwerk hat das Hochwasser über Weihnachten und Silvester zwar gut überstanden. Doch zu seinem Schutz und zum Fortgang der Arbeiten am Fundamentschacht auf der Nordseite sollte das verbliebene Wasser aus den Baugruben abgepumpt werden – was daran scheiterte, dass die Pumpen entwendet worden waren.

Die Baufirmen hätten nun angekündigt, Ersatzgeräte zu beschaffen, berichtete Keck am Freitag der HAZ. Er geht außerdem „zu 85 Prozent“ davon aus, dass die Erde durch den Wetterumschwung wieder locker genug sei, um ab Montag weiter an dem Fundamentschacht zu arbeiten.

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