Hildesheim - Hildesheims Oberbürgermeister Ingo Meyer kann nicht nur bis 2026, sondern bis 2031 im Amt bleiben. Wie lange waren die Amtszeiten seiner Vorgänger? Es gab Männer, die standen noch deutlich länger an der Spitze der Stadt. (Bilder anklicken, um sie in voller Größe darzustellen.)
Platz 10: Friedrich Nämsch war insgesamt sieben Jahre lang Oberbürgermeister – verteilt auf zwei Amtszeiten: Der SPD-Mann, der im Hochkamp in der Nordstadt aufwuchs, stand von 1964 bis 1968 und von 1972 bis 1975 an der Spitze der Stadt. Noch heute wird in Hildesheim an ihn erinnert – mit dem Friedrich-Nämsch-Park in der Nordstadt.
Platz 8: Mit acht Jahren Amtszeit auf Platz 8 – der gebürtige Hamburger und zwischenzeitliche Direktor des Andreanums Martin Boyken (CDU) war von 1960 bis 1964 und von 1968 bis 1972 Oberbürgermeister. Seit 1974 ist er Ehrenbürger der Stadt, heute erinnert der Martin-Boyken-Ring im Stadtteil Itzum an ihn.
Platz 5: Ein großer Sprung in Sachen Amtszeit – insgesamt 19 Jahre stand Kurt Machens (Fotos aus dem Jahr 2010) an der Spitze der Stadt. Er war von 1991 bis 2002 und von 2006 bis 2014 Oberbürgermeister, dazwischen lag die „Pecunia non olet“-Affäre. Bei der Wahl 2013 unterlag Machens dem derzeit amtierenden Oberbürgermeister Ingo Meyer.
Platz 3: Den ersten Platz auf dem Treppchen belegt Ernst Ehrlicher mit einer Amtszeit von 28 Jahren. Ehrlicher war von 1909 bis 1937 gewählter Oberbürgermeister. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die britische Militärregierung ihn noch einmal vom 8. April bis zum 31. Juli 1945 als Oberbürgermeister ein. Neben einer Straße in Drispenstedt ist auch der Ernst-Ehrlicher-Park nach ihm benannt.
Platz 1: Mit 40 Jahren hat er die längste Amtszeit aller Hildesheimer Oberbürgermeister – aber ein Foto oder Portrait gibt es von Georg Otto Ferdinand Lohde nicht. Er war von 1803 bis 1843 im Amt und taucht damit in einer Bekanntmachung der Hildesheimschen Zeitung vom 2. Dezember 1803 auf (die rechte Spalte auf der linke Seite über der durchgezogenen Linie).









