Hildesheim - Der von der Gewerkschaft Ver.di für Freitag angekündigte Warnstreik von Beschäftigten kommunaler Kindertagesstätten und Hortbetriebe hat zum Teil deutliche Auswirkungen auf mehrere Hildesheimer Kitas. Das hat die Stadtverwaltung am Donnerstag angekündigt.
Unterschiede im Maluki
So sind die Kitas Nordlicht in der Nordstadt sowie Himmelsthürchen im Stadtteil Himmelsthür geschlossen, dort wird lediglich eine Notbetreuung für die Kinder von Erziehungsberechtigten angeboten, die auf die Betreuung dringend angewiesen sind. Betroffene klären dies direkt mit den Einrichtungen. Auch in der Kindertagesstätte Körnerstraße herrscht nur Notbetreuung, mit Ausnahme des Krippenbereichs. Auch in den beiden Ganztags-Gruppen sowie dem Hort der Villa Kunterbunt wird am Freitag lediglich eine Notbetreuung angeboten.
Im Familienzentrum Maluki gibt es in allen drei Krippengruppen nur eine Notbetreuung bis 14 Uhr. Dagegen läuft in fünf der sechs Kindergartengruppen der Betrieb normal, nur in einer gibt es ebenfalls eine Notbetreuung. In der Kita Zeppelinstraße herrscht in zwei Krippengruppen Notbetreuung, die dritte ist normal geöffnet.
Acht Prozent gefordert
In den nicht genannten Kitas gibt es mit Stand von Donnerstagnachmittag keine Einschränkungen im Zuge des Warnstreiks.
Mit dem Ausstand am Freitag will die Gewerkschaft Ver.di vor der dritten Verhandlungsrunde im Öffentlichen Dienst in der kommenden Woche ein Ausrufezeichen setzen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem acht Prozent mehr Lohn und Gehalt für Beschäftigte, Auszubildende, Praktikantinnen und Studierende in Kitas und Sozialdienst-Berufen.
