Hildesheim - Der vermisste 28-jährige Hildesheimer, nach dem die Polizei seit dem 8. Oktober öffentlich gefahndet hat, ist tot. Das haben Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitagvormittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitgeteilt.
Demnach hatten Spaziergänger bereits am 1. Dezember auf einem Feld in der Nähe des Hildesheimer Südfriedhofs eine Leiche gefunden. Für eine zweifelsfreie Identifizierung benötigten die Ermittler einen DNA-Abgleich, dessen Ergebnis bestätigte: Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den Vermissten.
Mann war bereits seit August verschwunden
Das Verschwinden des Mannes hatte zum Auftakt der offiziellen Fahndung bereits mehrere Wochen zurückgelegen, der 28-Jährige war zuletzt am 28. August gesehen worden, in der ersten Septemberwoche sollen Personen über Social Media noch Kontakt zu ihm gehabt haben. Seither gab es kein Lebenszeichen mehr von dem Mann.
Am 15. September wurde er schließlich bei der Polizei als vermisst gemeldet. Wer das war und wieso erst nach längerer Zeit Vermisstenanzeige erstattet wurde, dazu äußerte sich die Polizei nicht.
DNA-Abgleich und Obduktion
Nach dem Fund des Leichnams vom 1. Dezember hat nicht nur der DNA-Abgleich Gewissheit über den Tod des Hildesheimers gebracht, die Staatsanwaltschaft hat auch eine Obduktion in Auftrag gegeben, um herauszufinden, ob der 28-Jährige womöglich Opfer einer Gewalttat geworden war. Das ist nach Angaben der Behörde aber nicht der Fall: Es hätten sich keine Hinweise auf Fremdverschulden gegeben.
