Feuerwehrleute verletzt

Brandermittler mit Spürhunden sollen Restaurant Halali untersuchen

Torfhaus/Hildesheim - 90 Feuerwehrleute kämpften gestern gegen die Flammen am Restaurant Halali in Torfhaus, dessen Hauptgesellschafter aus Hildesheim kommen. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt. Die Ermittler hoffen auf neue Erkenntnisse.

Feuerwehrleute bekämpften am Sonntagmittag einen Brand in Torfhaus. In dem Touristenort im Oberharz war ein großes Ausflugslokal in Brand geraten. Foto: Frank Neuendorf/dpa

Torfhaus/Hildesheim - Nach dem Brand mit Millionenschaden in einem Restaurant im Touristenort Torfhaus im Oberharz rechnen Ermittler erst Mitte der Woche mit Erkenntnissen zur Brandursache. Gutachter und Brandermittler sollten das Gebäude am Dienstag mit einem Spürhund begehen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Nach bisherigen Auskünften der Feuerwehr sei das Restaurant nicht einsturzgefährdet.

Bei dem Feuer entstand am Sonntag nach einer Schätzung ein Sachschaden von 2,5 bis 3 Millionen Euro. Das Restaurant „Halali“, dessen Hauptgesellschafter aus Hildesheim kommen, war am Sonntagvormittag in Brand geraten. Am Montag sollte es eigentlich nach mehrwöchiger Schließung wegen der Corona-Regeln wieder öffnen.

Zwei Feuerwehrleute verletzt

Rund 90 Feuerwehrleute waren bei den Löscharbeiten im Einsatz, 2 von ihnen wurden leicht verletzt. Probleme bereitete der Feuerwehr nach Angaben von Kreisbrandmeister Uwe Fricke das schwer zu öffnende Blechdach des Gebäudekomplexes.

Die Siedlung Torfhaus ist einer der Hauptorte des Harz-Tourismus, das am Sonntag zerstörte Restaurant „Halali“ war erst im Februar 2015 eröffnet worden.

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