Verkehr

Fredener Leinebrücke bleibt länger gesperrt

Freden - Keine guten Nachrichten für Autofahrerinnen und Autofahrer: Nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr muss die Sperrung der Leinebrücke in Freden verlängert werden. Wie lange die Bauarbeiten voraussichtlich dauern werden – und was der Grund für die Verzögerung ist.

Die Leinebrücke bleibt über die Sommerferien hinaus weiter gesperrt. Foto: Sabine Robels

Freden - Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich weiter gedulden. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Donnerstagmorgen mitgeteilt hat, wird die Sperrung der Leinebrücke für den Verkehr verlängert. Die Bauarbeiten sollen nun bis Donnerstag, 29. August, andauern.

Anfang April haben die Brückenbauarbeiten für die Sanierung der Brücke in Freden begonnen, bereits seit dem Start gibt es Einschränkungen für den Verkehr. Seit Beginn der Sommerferien ist die Brücke für Fahrzeuge komplett gesperrt, Fußgängerinnen und Fußgänger können sie aber weiterhin nutzen. Grund für die Verlängerung der Sperrung seien bei den Bauarbeiten festgestellte Schäden in den unteren Betonschichten, teilt die Behörde mit.

Arbeiten sind wetterabhängig

Während des ersten Bauabschnittes war geplant, die Asphaltschichten zu erneuern. Nach dem Abtragen der Schichten hätten sich verschiedene Betonschäden gezeigt, das führe zu zusätzlichen Arbeiten, es sei eine Betonsanierung im größeren Umfang erforderlich, heißt es. Dazu gehöre beispielsweise die Neubetonierung der Bereiche der alten Bahntrasse und die Erneuerung der Übergangskonstruktion.

Diese Arbeiten seien abhängig vom Wetter. Bei zu starker Sonneneinstrahlung oder einem zu feuchtem Untergrund können die Firmen nicht betonieren. Um den Beton zu kühlen, wird bereits ein feuchtes Flies auf die frisch betonierten Flächen gelegt, berichtet ein Sprecher der Landesbehörde.

Bereits Anfang Juli kündigte die Behörde an, dass sich die Arbeiten wahrscheinlich aufgrund der vielen Regentage verzögern werden. Autofahrende müssen sich also darauf einstellen, noch länger einen Umweg nehmen zu müssen.

Von Madlin Trümper

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