Katholische Schulen

Fusion von Josephinum und Marienschule Hildesheim verschiebt sich

Hildesheim - Das Bistum Hildesheim will die beiden Hildesheimer Gymnasien Josephinum und Marienschule zusammenlegen. Aber die Fusion verschiebt sich um ein Jahr.

Das Bischöfliche Gymnasium Josephinum auf dem Domhof. Foto: Chris Gossmann (Archiv)

Hildesheim - Die geplante Zusammenlegung der beiden katholischen Gymnasien Josephinum und Marienschule verschiebt sich voraussichtlich um ein Jahr. Das hat der Sprecher des Bistums Hildesheim, Volker Bauerfeld, auf Anfrage der HAZ bestätigt. Ursprünglich sollte das Bischöfliche Gymnasium neben dem Dom sowie die ehemalige Mädchenschule aus dem Brühl zum August 2021 fusionieren. Doch dieser Zeitplan sei vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie nicht mehr zu halten, sagt Bauerfeld. Als realistisches Datum für eine Fusion nennt er jetzt den 1. August 2022.

Bischof Heiner Wilmer hatte vor fast einem Jahr die Marschroute ausgegeben, die Fusion so schnell wie möglich zu vollziehen. Allerdings müssen vorab viele Detailfragen geklärt werden. Dazu zählen die aufwändigen Arbeiten im Brühl, die die Gebäude der Marienschule in den Bestzustand versetzen sollen. Zudem ist noch nicht geklärt, wo genau die einzelnen Jahrgänge später untergebracht werden sollen.

Leiter des Josephinums soll Leiter werden

Eine Frage, die viele interessierte, ist bereits entschieden: Der heutige Leiter des Josephinums, Stephan Speer, soll das neue Großgymnasium leiten. Klaus Neumann, der das Gymnasium im Brühl nach dem Weggang von Direktorin Eva-Marie Schleich kommissarisch führt, ist bisher als Speers Stellvertreter vorgesehen. Mindestens genauso viele Menschen stellen sich die Frage, wie die neue Schule wohl heißen wird. Dies hat das Bistum aber bisher noch nicht entschieden.

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