Hildesheim - Eigentlich wollte Transgourmet schon deutlich eher mit einer Erweiterung seines Standorts im Glockensteinfeld in Hildesheim beginnen. Doch dann kam Corona. „Und jetzt werden wir erstmal unser Zentrallager Süd in Leipheim vorziehen“, sagt Christoph Nörtershäuser, Mitglied der Geschäftsleitung Transgourmet Deutschland, auf Nachfrage der HAZ.
In Hildesheim sollen die Bagger dann 2029 rollen. Das erforderliche Grundstück westlich des bestehenden Standorts gehört dem Unternehmen bereits. Der Anbau soll rund 15.000 Quadratmeter groß werden. „Wir wollen hier rund 50 Millionen Euro investieren“, so Nörtershäuser. Die Zahl der Mitarbeitenden soll dann von jetzt rund 500 auf etwa 600 anwachsen.
Hildesheim als neues Drehkreuz für Lebensmittel
Vor einem Jahr hatte Transgourmet bereits angekündigt, dass im Zuge der Erweiterung bis zum Jahr 2035 rund 80 Lastwagen zusätzlich in Hildesheim be- und entladen werden sollen, aktuell sind es insgesamt etwa 200. Ob das Gebäude tatsächlich, wie der Bebauungsplan es erlauben soll, 20 Meter hoch wird und welche Grundfläche es bekommt, stehe aber noch nicht fest, hieß es damals. Auf dem Dach der neuen Halle soll eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Sicher sei zudem: Hildesheim soll zum „Drehkreuz für Lebensmittel, um Großkunden zwischen Köln, Bremen, Leipzig und Dresden zu erreichen“ werden.
