Hildesheim - Die Baumarkt-Kette OBI wird ihre Niederlassung in Hildesheim nicht erweitern. Das erklärte das Unternehmen auf HAZ-Anfrage. Überlegungen für eine Vergrößerung des Marktes unter Ausnutzung der Brachfläche südlich des bestehenden Gebäudes in Richtung Senkingstraße hatte es zwar gegeben. „Wir haben uns aber inzwischen dagegen entschieden“, sagte ein Pressesprecher des Unternehmens jetzt. Auf dem fraglichen Areal könnte allerdings ein zusätzliches Geschäft Platz finden.
Mietvertrag verlängert
Überlegungen für einen Ausbau des Hildesheimer Standortes hatte es bei OBI schon länger gegeben. Befeuert wurden diese durch das Aus der Mitbewerber Max Bahr und B1 in unmittelbarer Nähe in den vergangenen Jahren. Zudem hatte im Jahr 2021 der Heidelberger Projektentwickler FOM Invest die OBI-Immobilie erworben. Vor wenigen Wochen hat die Baumarkt-Kette ihren Mietvertrag für den Standort am Cheruskerring um zwölf Jahre verlängert.
Zugleich hat sich das Unternehmen allerdings von einer möglichen Ausweitung des Marktes verabschiedet. Damit rückt wieder in den Fokus, was der neue Eigentümer FOM Invest bereits direkt nach dem Kauf ankündigte: „In Hildesheim wird es neben dem bestehenden Baumarkt weitere gewerbliche Nutzung geben.“ Eine kurzfristige Lösung bahnt sich allerdings offenbar nicht an: „Weitere Nutzungskonzepte zur Ergänzung des Standorts unter Ausnutzung vorhandener Grundstücksreserven werden derzeit geprüft“, erklärte der Grundstückseigentümer nach der Verlängerung des Mietvertrages von OBI zurückhaltend.
Marktkauf in den Startlöchern
In dem Märktezentrum zwischen Cheruskerring, Römerring und Senkingstraße ist ohnehin vieles in Bewegung. Zuletzt wurde bekannt, dass ein Marktkauf-Supermarkt den geschlossenen Real ersetzen soll.
