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Pläne für Itzum: Gute Lösungen für ein neues Verkehrskonzept

Hildesheim - Noch ist es ein langes Papier, aber es hat die Chance, nicht zur Makulatur zur werden. Dafür muss die Stadt nun endlich Tempo bei der Mobilitätswende machen, findet HAZ-Redakteur Norbert Mierzowsky.

An der Marienburger Straße kann es oft sehr eng werden auf dem gemeinsamen Rad- und Fußweg - besonders an Bushaltestellen. Foto: Werner Kaiser

Hildesheim - Die Stadt will nun endlich Tempo machen beim Thema Mobilitätswende. Ein Beispiel dafür ist ein neuer Radweg, der über den Acker am Wasserkamp am Südfriedhof in Richtung Stadtzentrum führen soll. Der soll gebaut werden, bevor dort das geplante Wohngebiet entstehen könnte. Die Idee ist, es so Neusiedlern schmackhaft zu machen, aufs eigene Auto oder den Zweitwagen zu verzichten. Das gleiche Prinzip soll nun auch für den Rest der Mobilitätswende eine Rolle spielen. Also neue Angebote schaffen, um den Umstieg aufs Rad oder in den Bus leichter zu machen. Ein guter Ansatz, der möglichst schnell mit ersten Projekten umgesetzt werden sollte. Wenn der Rat dem Konzept am Ende zustimmt, sollte er auch die ersten Mittel dafür zur Verfügung stellen. Denn erst mit guten Alternativen kann man diejenigen überzeugen, die die Bequemlichkeit des eigenen Autos weiterhin so hoch einschätzen.

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