Feuerwehr-Einsatz

Häuser nach Großbrand in Emmerke einsturzgefährdet und unbewohnbar – Polizei sucht Zeugen

Emmerke - Am Morgen, nachdem drei Gebäude in Emmerke gebrannt haben, nennt die Polizei neue Details zu dem Großbrand. Die Häuser sind aktuell unbewohnbar. Doch was hat das Feuer ausgelöst? Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten um Hinweise.

Nach dem Brand in Emmerke sind die betroffenen Häuser nicht mehr bewohnbar. Foto: Geoffrey May

Emmerke - Stundenlang ist die Feuerwehr am Samstag in Emmerke im Einsatz gewesen, die Rauchschwaden waren von weither zu sehen: Drei Gebäude haben gebrannt. Inzwischen hat die Polizei neue Details zu dem Großbrand veröffentlicht. Die betroffenen Häuser sind vorerst nicht mehr bewohnbar.

Der Einsatz startete am Samstagmittag. Gegen 13.45 Uhr meldeten sich Anwohner bei der Feuerwehr: Sie berichteten, dass etwa auf Höhe der Junkernstraße das Obergeschoss eines Wohnhauses in der Hauptstraße in Flammen stand. Doch dabei blieb es nicht. Das Feuer breitete sich auch auf ein dahinter anliegendes Wohnhaus und eine nahe Scheune aus. Wie die Polizei mitteilt, konnten alle Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser jedoch eigenständig und ohne Verletzungen verlassen. Die Feuerwehr Giesen sowie die Drehleitern der Feuerwehren aus Hildesheim und Sarstedt löschten die Brände. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch hin. Wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntagmorgen mitteilt, fuhren Einsatzkräfte in der Nacht noch einmal zum Brandort, um zu kontrollieren, ob es Glutnester gibt. Dem war aber nicht so, es brach kein weiteres Feuer mehr aus.

Häuser unbewohnbar

Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Häuser haben vorerst ihr Zuhause verloren: Die Gebäude sind laut Polizei aktuell nicht mehr bewohnbar und wegen Einsturzgefahr gesperrt. Zudem haben die Ermittlerinnen und Ermittler den Brandort beschlagnahmt, denn sie sind noch auf der Suche nach der Brandursache. Sowohl diese, als auch die durch das Feuer entstandene Schadenhöhe sind bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet alle, die Hinweise zu dem Brand geben können, sich unter der Nummer 05066-9850 auf der Dienststelle in Sarstedt zu melden.

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