Hildesheim - In der Kategorie „Trainerin/Trainer des Jahres“ bestimmen Leserinnen und Leser, wer den HAZ-Sportpreis gewinnt. Nominiert ist auch Sebastian Klinkers von den Hildesheim Invaders – noch kann man für ihn abstimmen.
Das ist Sebastian Klinkers
Er ist das Trainer-Urgestein bei den Hildesheimer Footballern. Seit 15 Jahren trainiert Sebastian Klinkers die A-Jugend der Invaders. Viele kennen ihn unter dem Spitznamen „Woodson“ – der stammt von einem ehemaligen Footballspieler der Pittsburgh Steelers. Die Klinkers-Ära bei den Hildesheimern ist eine echte Erfolgsgeschichte.
Viermal hat er in seinen 15 Jahren mit den Junioren die Meisterschaft gewonnen. Er hat Spieler wie Matti Probst, Pieter Solf oder Hendrik Scharnbacher ins Football-Oberhaus gebracht. Sie alle haben unter Klinkers gespielt und sind dann zu den Profis aufgestiegen. In diesem Jahr konnte niemand sein Team stoppen. Nach einer perfekten regulären Saison ließ die Invaders-A-Jugend im Finalspiel um die Meisterschaft in der Regionalliga, der zweithöchsten Klasse im Nachwuchs-Football, den Hamburg Pioneers keine Chance. Mit 40:8 fegten die Hildesheimer ihre Gegner vom Feld.
Bereits vier Meisterschaftsringe
Klinkers nahm seinen vierten Meisterschaftsring als Trainer mit nach Hause. Doch er hat noch lange nicht genug. „Ich habe jetzt vier Ringe, aber fünf Finger“, sagt er und spielt damit auf den nächsten angepeilten Titel an.
Auf den Aufstieg in die höchste Klasse verzichtete das Team aus finanziellen und strukturellen Gründen. Die Invaders haben derzeit keine B-Jugend. Die meisten A-Junioren kommen aus dem eigenen Flag-Football-Team. Das macht den Erfolg von Sebastian Klinkers umso bemerkenswerter.
Die weiteren Nominierten in der Kategorie Trainer/in des Jahres
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