Hildesheim - Sie ist der Grund, warum die Dammstraße seit einem Jahr gesperrt ist. Doch die Bürger kennen die 850 Jahre alte Brücke, die dort unter der Fahrbahn entdeckt worden ist, nur aus den Medien. Dabei wünschen sich etliche Hildesheimer schon seit längerem, das historische Bauwerk einmal selbst vor Ort betrachten zu können.
Hildesheim - Sie ist der Grund, warum die Dammstraße seit einem Jahr gesperrt ist. Doch die Bürger kennen die 850 Jahre alte Brücke, die dort unter der Fahrbahn entdeckt worden ist, nur aus den Medien. Dabei wünschen sich etliche Hildesheimer schon seit längerem, das historische Bauwerk einmal selbst vor Ort betrachten zu können.
Erste Besichtigung istam Donnerstag, 25. Mai
Die Stadt will das nun ermöglichen: Wie Sprecher Helge Miethe am Dienstag auf Anfrage der HAZ mitteilte, finden künftig regelmäßig Führungen in der Dammstraße statt. Die erste ist für Donnerstag, 25. Mai, zwischen 15 Uhr und 16.30 Uhr vorgesehen; Archäologe Gregor Brose von der Grabungsfirma ArchaeoFirm erläutert dabei die Brücke. Es dürfen maximal 15 Besucherinnen und Besucher teilnehmen, Interessierte müssen sich zwingend über die Homepage der Stadt Hildesheim unter www.stadt-hildesheim.de/dammstrasse anmelden. Die Führungen sollen je nach Nachfrage alle zwei Wochen angeboten werden. Festes Schuhwerk ist erforderlich.
Brose kennt sich mit der Grabung in der Dammstraße bestens aus: Er und seine Kolleginnen und Kollegen begleiten die Arbeiten dort von Anfang an; sie dokumentieren seit November die Südseite der historischen Brücke, die dazu in den vergangenen Monaten Stücke für Stück freigelegt worden ist. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Wie es in der Dammstraße weitergeht, will der Stadtrat am 26. Juni entscheiden.
