Herderstraße

Hildesheimer Parkhaus am Kino: Sanierung kommt – mit Änderungen für die Nutzer

Hildesheim - Die Zukunft der städtischen Parkanlage in der Herderstraße ist geklärt: Die Stadt beseitigt die Schäden – für die künftigen Nutzer hat das Folgen.

Die Stadt Hildesheim lässt die Parkanlage in der Herderstraße sanieren – sie ist bei Pendlern, Besuchern des Kinos und des Theaters sowie Anliegern beliebt, weil das Parken dort bislang umsonst ist. Foto: Rainer Breda

Hildesheim - Die Zukunft der städtischen Parkanlage in der Herderstraße ist geklärt: Der Rat hat jetzt die Mittel für die Sanierung freigeben, die Verwaltung beziffert die Kosten auf 390 000 Euro. Künftig soll das Parken auf den 65 Stellflächen allerdings – anders als bisher – Geld kosten. Details dazu will die Stadt im Parkkonzept festlegen, das voraussichtlich nächstes Jahr vorliegt. Mit der Freigabe endet ein zweijähriges Hin und Her zwischen Rat und Verwaltung.

Die Anlage gilt als Geheimtipp, sie ist vor allem bei Pendlern, Besuchern des Kinos und des Theaters sowie bei Anliegern beliebt. Zum einen, weil das Parken dort nichts kostet, zum anderen gibt es keine zeitlichen Beschränkungen. Ein Gutachter hatte der Stadt bereits vor mehreren Jahren nahegelegt, die 1981 gebaute Anlage zu sanieren; mehrere Stahlbetonteile weisen Schäden auf. Der Rat hatte auf Wunsch der Verwaltung auch Geld im Haushalt eingesetzt. Die Politiker hatten allerdings darauf gedrängt, vor einer Investition in die Anlage erst deren Zukunft zu klären – darunter die Frage, ob die Stadt diese in ihrem Eigentum behält und ob für das Parken dort künftig Gebühren anfallen.

Arbeiten sollen dreieinhalb Monate dauern

Das steht nun fest: Die Verwaltung geht davon aus, 65 000 Euro im Jahr einnehmen zu können. Damit ließen sich die Ausgaben für die Sanierung – einschließlich eines jährlichen Unterhaltungsaufwandes von 5000 Euro – nach sieben Jahren refinanzieren. Die Verwaltung werde die Sanierung jetzt „schnellstmöglich“ ausschreiben und vergeben, kündigt Rathaus-Sprecher Helge Miethe an. Die Stadt wolle, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen, sie rechnet mit einer Bauzeit von rund dreieinhalb Monaten.

Die Anlage besteht aus einem überirdischen Parkdeck und einer Tiefgarage – in ihr liege der Schwerpunkt der Arbeiten, sagte Miethe der HAZ: „Dort ist dann kein Parken möglich.“ Die Stadt strebe aber an, das obere Deck während der Sanierung offen zu lassen.

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