Kreis Hildesheim - Die Hildesheimer Sieben-Tage-Inzidenz fällt am Sonntag von 56,2 auf 52,9. Das meldet das Niedersächsische Landesgesundheitsamt mit Stand 9 Uhr. Somit bleibt der Wert weit von der 100er-Marke entfernt, ab der ab Montag keine Lockerungen im Kreis Hildesheim möglich wären.
Entgegen der Beschlüsse vom Bund-Länder-Gipfel sind allerdings auch keine weiteren Lockerungen und Öffnungen möglich, sollte der Wert in den kommenden Tagen unter 50 fallen. Denn Niedersachsen hat die 50er-Marke nicht in die neue Verordnung integriert. Diese Grenze spielt in dieser Hinsicht momentan also keine Rolle im Bundesland.
Das Landesgesundheitsamt meldete 27 Neuinfektionen für Hildesheim. Diese Zahl kann unter Umständen von den Daten des Landkreises abweichen, was an unterschiedlichen Meldezeitpunkten liegt.
Landesschnitt: Inzidenz steigt etwas
In ganz Niedersachsen zeichnet sich ein anderes Bild. Im Landesschnitt steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder, von 63,1 auf 65,1. 876 Neuinfektionen wurden am Sonntag gemeldet.
In der Hildesheimer Umgebung steigt die Inzidenz auch in Hannover wieder deutlich – von 105,3 auf 112,5. Damit wird dort anders als in Hildesheim beispielsweise kein Terminshopping ab Montag möglich sein. Auch in Peine gibt es keine guten Nachrichten. Von 106,8 klettert die Inzidenz auf 123,1. In Wolfenbüttel bleibt der Wert offenbar unverändert bei 58,5.
Noch höhere Inzidenz in Cloppenburg
Niedersachsenweit verschärft sich die Situation in Cloppenburg, wo es weiter die höchste Corona-Inzidenz gibt. Sie steigt von 140,6 auf 154,1. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz hat Lüchow-Dannenberg mit 12,4.
