Neuer Standort

Die Hildesheimer Sorgenfrei Bar zieht um

Hildesheim - Die Sorgenfrei Bar zieht um: Mitte September will Barkeeper Andreas Bewersdorff sie am neuen Standort eröffnen. Ein Umzug, an dem Corona nicht unschuldig ist.

Hier gibt´s noch einiges zu tun: Andreas Bewersdorff renoviert die Räume für die Wiedereröffnung der Sorgenfrei Bar. Foto: Chris Gossmann

Hildesheim - Das einzig Beständige sei der Wandel, sagt Andreas Bewersdorff – und zieht nach einer langen, vor allem von Schließungen geprägten Zeit mit seiner Sorgenfrei Bar um. Vom Theater in die Dammstraße, wieder in die Nähe einer großen Kultur-Institution, nämlich in die des Roemer- und Pelizaeus-Museums.

„Da befinden wir uns direkt gegenüber“, sagt Bewersdorff, der sich auch sonst gut aufgehoben fühlt, was seine neue Nachbarschaft betrifft: „Wir haben hier das Schärling um die Ecke, nebenan Filippos Restaurant und ein Stück weiter einen Griechen – und alle haben sich gefreut, dass wir als Cocktailbar hierher ziehen, das fand ich super.“

Mitte September will er in der Dammstraße eröffnen

Möglichst Mitte September wolle er hier eröffnen, sagt Bewersdorff, spätestens aber zum Ende des Monats. Bis dahin haben er und seine Mannschaft aber noch alle Hände voll zu tun. „Das Lokal war nicht unbedingt im besten Zustand, wir machen Wände und Böden neu, die ganze Elektrik, eigentlich alles“, sagt er. „Wichtig ist, dass wir hier eine schöne Terrasse haben.“

Die Außenplätze seien bereits in seinem Standort am Theater im Sommer gut genutzt worden – kein Wunder, ist das Angebot der Sorgenfrei Bar doch sehr ans Mediterrane angelehnt. „Und das bleibt auch so, wir wollen am Konzept gar nichts groß ändern“, so der Chef. „Es gibt Pizza, Tapas und Burger, Cocktails und gute Weine.“

Die Rahmenbedingungen stimmten nicht mehr

Wenn er mit der Renovierung fertig ist und hier eröffnet, wird er ungefähr ein Drittel weniger Plätze haben, als das am Theater der Fall war – die Räume in der Dammstraße sind einfach kleiner. Warum er trotzdem hierher umziehen wollte? „Weil es nach den langen Monaten der Pandemie, in denen wir auf viele Einnahmen verzichten mussten, mit unserem Vermieter schwierig wurde. Wir sind uns, was das Finanzielle betraf, nicht mehr so wirklich einig geworden.“

Die Rahmenbedingungen für eine Weiterführung hätten für ihn nicht mehr gepasst – „vor allem vor dem Hintergrund der Corona-bedingten Perspektive“, wie Bewersdorff es formuliert. Er habe für einen Neuanfang auch nicht viele Objekte zur Auswahl gehabt, „zumal ich nicht in eine der typischen Kneipenstraßen ziehen wollte. Aber hier bin ich jetzt ganz zufrieden.“ Und dann widmet er sich wieder ganz seiner derzeitigen Arbeit, der Renovierung seines neuen Lokals, das bald fertig sein soll.

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