Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Hildesheim schwankt weiter auf relativ stabilem, aber vergleichsweise hohem Niveau. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen einen Wert von 24,3 und damit wieder etwas mehr als am Sonntag, aber weniger als am Samstag. Weiterhin haben nur vier Landkreise in Niedersachsen höhere Inzidenzwerte
Bundes- und landesweit sind die Werte freilich weiterhin deutlich niedriger als in Hildesheim, sie sind zudem weiter gesunken. Die deutschlandweite Durchschnitts-Inzidenz fiel am Montag von 17,3 auf 16,6 und damit auf den den nächsten Tiefstand. Niedersachsen verzeichnete einen minimalen Rückgang von 9,9 auf 9,8.
Wolfenbüttel jetzt einstellig
Bei keinem Nachbarkreis stiegen die Werte: Mit dem Landkreis Wolfenbüttel, zu dem auch die Samtgemeinde Baddeckenstedt gehört, erreichte der fünfte Hildesheimer Nachbarkreis einen Inzidenz unter 10,0, der Kennwert fiel dort von 12,5 auf 9,8. Ebenfalls mit einstelligen Werten: Im Landkreis Peine ging der Kennwert von 6,7 auf 5,8 zurück, in Goslar liegt er weiter bei 2,2, in Hameln-Pyrmont sank er von 5,4 auf 4,7 und im Kreis Holzminden blieb er stabil bei 8,5. Die Landesregierung hat angedeutet,bei ihrer nächsten Verordnung zum 25. Juni eine dauerhafte Inzidenz unter 10,0 zum Richtwert für weitere Öffnungsschritte zu macheni.
In der Region Hannover ging die Inzidenz von 12,0 auf 11,8 zurück. In Salzgitter liegt sie weiter bei 10,5, und in Northeim fiel sie erneut leicht von 14,4 auf 13,6.
Kein Bundesland über 25
Mit Mecklenburg-Vorpommern (4,8), Brandenburg (6,6), Sachsen-Anhalt (7,0) und Schleswig-Holstein (8,9) haben neben Niedersachsen vier weitere Bundesländer Inzidenzen unter 10,0 – bei allen sanken die Durchschnittswerte am Montag. Die höchste Inzidenz hat weiter Baden-Württemberg (23,8). Bundesweit liegen weiter acht Landkreise gleichzeitig bei einer Inzidenz von 0,0, es gab also seit sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle mehr. Darunter ist mit Wesermarsch auch ein Kreis in Niedersachsen. Die höchste Inzidenz hat weiter die bayerische Stadt Schweinfurt mit 82,4.
