Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Freitag einen weiteren Tiefstand für das laufende Jahr erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen einen Wert von 10,2, am Donnerstag waren es noch 13,4 gewesen. Damit liegt Hildesheim nur noch hauchdünn übe die Marke von 10,0, die Richtwert für weitere deutliche Lockerungen der Corona-Regeln in Niedersachsen werden soll.
Für eine Inzidenz unter 10,0 darf es im Landkreis binnen sieben Tagen maximal 27 neue Corona-Fälle geben. Also zum Beispiel an sechs Tagen jeweils vier und an einem Tag drei. In den vergangenen sieben Tagen gab es laut RKI 28 Neuinfektionen, deshalb liegt die Inzidenz hauchdünn über der wichtigen Marke.
Peine ganz nah an der Null
Jedenfalls liegt der Landkreis Hildesheim erstmals seit längerer Zeit auch wieder unter dem deutschen Durchschnittswert bei der Inzidenz. Die liegt am Freitag bei 10,3 (Vortag: 11,6), auch das ist ein neuer Tiefstwert. Für Niedersachsen fiel der Durchschnittswert sogar auf 5,8 (Vortag: 6,4).
In der Region Hannover lag die Inzidenz mit 8,0 (Vortag: 9,8) schon am zweiten Tag unter 10,0. In einigen anderen Nachbarkreisen ist das noch länger so: Im Kreis Peine fiel der Kennwert noch einmal von 3,0 auf 0,7. Das bedeutet konkret, dass es im Landkreis Peine in den vergangenen sieben Tagen nur eine Neuansteckung gab. Genauso sind derzeit die Zahlen für den Kreis Goslar.
Anstieg in Holzminden
In Salzgitter liegt die Inzidenz bei 2,9 (Vortag: 3,8). Im Landkreis Wolfenbüttel blieb der Wert stabil bei 8,4, in Hameln-Pyrmont liegt er weiter bei 1,3. Im Landkreis Holzminden stieg der Kennwert hingegen von 14,2 auf 17,0, im Kreis Northeim liegt er nun bei 6,8 (Vortag: 6,0).
Bundesweit haben zehn Landkreise Inzidenzwerte von 0,0. Darunter sind mit Lüchow-Dannenberg und Friesland zwei aus Niedersachsen, am Vortag waren es sogar fünf.
