Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Donnerstag erneut deutlich gesunken und hat den niedrigsten Stand des laufenden Jahres erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstagmorgen einen Wert von 13,4, am Mittwoch waren es noch 17,4 gewesen. Bisheriger Tiefstand war am 30. Mai mit 16,1. Im Juni lag Hildesheim sogar lange über 20.
Nach dem deutlichen Rückgang der vergangenen Tage rücken die neuen Lockerungen, die das Land Niedersachsen möglichst bald für dauerhafte Inzidenzen unter 10,0 einführen will, zumindest ins Blickfeld. Zudem ist es nach dem Ausbruch der indischen Delta-Variante am Gymnasium Himmelsthür wohl tatsächlich gelungen, ihre Weiterverbreitung zu verhindern.
Hannover mit Meilenstein
In Hannover ist man schon einen Schritt weiter. In der Landeshauptstadt und der Region um sie herum fiel die Inzidenz erstmals in diesem Jahr unter 10,0 und liegt nun bei 9,8 (Vortag: 10,8).
Wenn wie zuletzt bei Lockerungsschritten eine Unterschreitung an fünf Werktagen hintereinander nötig ist, dürfte es allerdings im Kreis Hildesheim etwas länger dauern als bei einigen Nachbarkreisen. Doch nachdem der Wert zuletzt lange oberhalb von 20 schwankte, während er in allen Nachbarkreisen deutlich niedriger lag, hat sich die Corona-Lage seit Wochenbeginn stetig und klar verbessert.
Niedersachsen bei 6,4
Die deutschlandweite Durchschnitts-Inzidenz fiel am Donnerstag wieder deutlich von 13,2 auf 11,6, der Kennwert für Niedersachsen sogar von 7,4 auf 6,4. Die Zahl der Landkreise mit einer Inzidenz von 0,0 ging dennoch zurück. In Niedersachsen sind es mit Friesland und Lüchow-Dannenberg nur noch zwei statt fünf, bundesweit sechs statt neun.
Im Kreis Peine blieb der Kennwert bei 3,0, in Salzgitter kletterte er auf niedrigem Niveau von 1,9 auf 3,8. In diesem Bereich werden solche Schwankungen bereits durch Einzelfälle ausgelöst. Im Landkreis Wolfenbüttel liegt die Inzidenz bei 8,4 (Vortag: 7,5), in Goslar weiter bei 0,7, in Hameln-Pyrmont fiel sie von 3,4 auf 1,3. Im Landkreis Holzminden stieg der Kennwert hingegen von 12,8 auf 14,2, während er im Kreis Northeim von 10,6 auf den Tiefstwert 6,0 fiel.
