Ausbreitung des Coronavirus

Hildesheims Corona-Inzidenz stabil, Niedersachsen jetzt unter 50

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Kreis Hildesheim am Mittwoch bei 53,3. Niedersachsen kommt als drittes Bundesland unter einen Mittelwert von 50.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus liegt im Landkreis Hildesheim am Mittwoch bei 53,3. Foto: Chris Gossmann

Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist am Mittwoch im Landkreis Hildesheim fast unverändert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Morgen mit 53,3 an, tags zuvor hatte er bei 52,7 gelegen. Der bundesweite Durchschnitt fiel erneut deutlich, von 79,5 auf 72,8. Niedersachsen unterbot nach Schleswig-Holstein (32,4) und Hamburg (35,3) als drittes Bundesland den Durchschnittswert von 50. Die landesweite Inzidenz fiel von 56,3 auf 49,9.

Mitverantwortlich dafür dürfte der erneut massive Rückgang der Inzidenz in der Region Hannover sein. Dort fiel der Kennwert von 60,6 auf 51,0 und liegt damit erstmals seit Monaten sogar niedriger als die Hildesheimer Corona-Inzidenz. In der Landeshauptstadt und dem Umland gilt am Mittwoch letztmalig die Bundesnotbremse, von Donnerstag an greifen die weniger strengen Landes-Regeln.

Rückgänge bei Nachbarn

Blick zu weiteren Hildesheimer Nachbarn: Im Kreis Wolfenbüttel stieg die Inzidenz erneut leicht an, von 61,9 auf 65,2. In Salzgitter fiel sie noch einmal massiv von auf 79,6 auf 62,3. Bei Niedersachsens über lange Zeit größtem Sorgenkind mit Inzidenzen knapp unter 400 könnte also an Pfingsten die Corona-Notbremse des Bundes ebenfalls auslaufen. Mit Hameln-Pyrmont (von 45,1 auf 44,4), Holzminden (von 41,2 auf 32,6), Goslar (von 41,1 auf 38,2) sowie Northeim (von 77,1 auf 63,5) verzeichneten weitere Nachbarlandkreise Hildesheims Rückgänge bei der Inzidenz.

Auch der Landkreis mit der bundesweit niedrigsten Inzidenz liegt am Mittwoch in Niedersachsen: Friesland kommt auf einen Wert von 11,1. Die höchste Inzidenz hat der Zollernalbkreis in Baden-Württemburg mit 213,3. Thüringen liegt als einziges Bundesland mit 115,3 noch über einer Durchschnitts-Inzidenz von 100.

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