Hannover/Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region Hannover liegt am Dienstag bei 60,6. Diesen Wert hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen veröffentlicht. Damit liegt die Inzidenz für die Landeshauptstadt und das Umland am fünften Werktag in Folge unterhalb der kritischen Marke von 100. Das bedeutet: Am Mittwoch gelten letztmals die strengen Regeln der Corona-Notbremse des Bundes, unter anderem die nächtliche Ausgangssperre sowie die FFP-2-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Von Donnerstag an greifen dann die milderen Vorgaben der aktuellen Landesverordnung, die derzeit auch im Landkreis Hildesheim herrschen.
Ohne Test in den Tierpark
Das betrifft nicht zuletzt viele Bereiche, die auch für Pendler und Besucher aus Stadt und Landkreis Hildesheim interessant sein dürften. So dürfen Restaurants und Gaststätten am Donnerstag wieder ihre Außenbereiche öffnen, so wie es im Kreis Hildesheim bereits seit Montag vergangener Woche möglich ist. Bedingung für Gäste sind negative Schnelltests.
Coronavirus im Kreis Hildesheim: Alle Informationen auf einen Blick
Diese wiederum fallen bei zwei besonders bei Familien sehr beliebten Ausflugszielen wieder weg: Der Zoo in Hannover und das Wisentgehege bei Springe dürfen ab Donnerstag wieder Besucher hineinlassen, ohne dass diese einen negativen Schnelltest nachweisen müssen – zumindest in den Außenanlagen, aus denen ja zum Beispiel das Wisentgehege fast ausschließlich besteht. Die Testpflicht hatte zuletzt viele Interessierte abgehalten.
Museen können öffnen
Unter Auflagen wie Testpflicht und Zutrittsbeschränkungen dürfen unter anderem Museen, Ausstellungen und Galerien wieder öffnen. Hotels und Campingplätze dürfen wieder Touristen – zunächst allerdings nur aus Niedersachsen – aufnehmen. Kinder und Jugendliche dürfen in festen Gruppen bis zu 30 Personen wieder Sport treiben. Kontakte sind wieder zwischen Personen eines Haushalts sowie zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt erlaubt, wobei Kinder bis 14 Jahren beiderseits nicht mitzählen.
