Kreis Hildesheim - Tag für Tag gab es im Landkreis Hildesheim zuletzt neue Jahrestiefswerte bei der Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus – am Dienstag ist der Kennwert wieder leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab ihn am Morgen mit 6,5 an, am Montag hatte er nur 5,4 betragen. Das RKI zählte 18 Neuansteckungen in den vergangenen sieben Tagen.
Gleichwohl liegt die Inzidenz damit am dritten Werktag hintereinander unter dem Grenzwert von 10,0. Bleibt es auch am Mittwoch und Donnerstag dabei, treten am Samstag neue, weitreichende Lockerungen in Kraft. In Peine und mehreren anderen Nachbar-Landkreisen, wo die Inzidenz schon länger so niedrig ist, gelten diese schon jetzt.
Holzminden steckt fest
Der bundesweite Corona-Durchschnittswert ist am Dienstag wieder merklich zurückgegangen, und zwar von 8,6 auf 8,0. Für Niedersachsen sank der Mittelwert von 4,7 auf 4,5.
In der Region Hannover fiel die leicht von 7,1 auf 6,7. Im Landkreis Goslar bleibt sie bei Null. In Wolfenbüttel fiel sie von 5,9 auf 4,2, In Salzgitter blieb sie bei 3,8, in Peine bei 3,0, in Hameln-Pyrmont bei 5,4 und in Northeim bei 3,0. Im Landkreis Holzminden liegt die Inzidenz am dritten Tag in Folge bei 19,9, das ist weiter der höchste Wert in Niedersachsen.
Bundesweit haben weiterhin zehn Landkreise Inzidenzwerte von 0,0. Darunter sind mit Goslar, Lüchow-Dannenberg und Wilhelmshaven drei Landkreise aus Niedersachsen.
