Oberligist im Endspiel

In Bildern: VfV 06 Hildesheim nach Elfmeterkrimi im Landespokalfinale

Hildesheim - Finale!!! Fußball-Oberligist VfV Borussia 06 Hildesheim ist ins Endspiel um den Krombacher-Niedersachsenpokal eingezogen.

Hildesheim - Finale!!! Fußball-Oberligist VfV Borussia 06 Hildesheim ist ins Endspiel um den Krombacher-Niedersachsenpokal eingezogen. Die Borussen besiegten vor 1114 Zuschauern Liga-Konkurrent Lupo Martini Wolfsburg nach Elfmeterschießen mit 7:5. Nach den regulären 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden, erst in der Nachspielzeit gelang Niklas Rauch der Ausgleich. Am 25. Mai bestreiten die Hildesheimer nun vor heimischer Kulisse das Endspiel gegen Atlas Delmenhorst (Fotos: Werner Kaiser).


Der erlösende Moment nach dem verwandelten Elfmeter von Fred Mc Mensah ...


Der VfV 06 kommt zur Jubeltraube zusammen. Die Hildesheimer stehen im Landespokal-Finale.


1114 Zuschauer sind zum Pokal-Halbfinale ins Friedrich-Ebert-Stadion gekommen - auf den nicht überdachten Plätzen trotzen sie mit Schirmen den Regenmengen.


Auf dem Spielfeld geht es sofort zur Sache - ein Wolfsburger versucht per Grätsche Hildesheims Mohammad Baghdadi an der Flanke zu hindern.


Früh müsse die Borussen den ersten Rückschlag hinnehmen, denn Lupo geht nach einer Ecke in Führung. Fred Mc Mensah sieht man das Entsetzen an.


Nach dem Gegentreffer kommen die Hildesheimer besser ins Spiel und haben erste Möglichkeiten - doch Mensah scheitert gleich doppelt.


Weil die Wolfsburger gar auf 0:2 erhöhten, hatte deren Anhang natürlich beste Laune.


Es sah danach aus, als würden die Hildesheimer einmal mehr nah dran am großen Traum scheitern.


Die Trainer Björn Kollecker (links) und Marcel Hartmann (Mitte) sagten später: "Wir haben auch nach dem Rückstand immer an uns geglaubt."


Zu Recht, denn dank Can Gökdemir kam wieder Hoffnung auf. Er traf aus spitzem Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer.


Jetzt wurde es zur Pokalschlacht - die weißen Trikots der Borussen waren bei dem ein oder anderen Spieler kaum noch zu erkennen.


Spät - schon in der Nachspielzeit angekommen - belohnen sich die Borussen dann doch noch. Der aufgerückte Innenverteidiger Niklas Rauch grätschte einen Abpraller zum 2:2 über die Linie. Die Folge: Kollektiver Jubel im Schlamm.


Also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen - die Hildesheimer demonstrieren Zusammenhalt.


Kurz vor Ablauf der Spielzeit wechseln die Hildesheimer Trainer noch einmal: Ersatztorwart Tobias Dahncke kommt für Tommy Henze. Zwar pariert Dahncke keinen Elfer, einen psychologischen Eindruck macht es auf Lasse Homann aber scheinbar.


Ausgleich-Torschütze Niklas Rauch trifft auch vom Punkt. Er dürfte im Übrigen der Hildesheimer gewesen sein, dessen Trikot am wenigsten weiß noch zu bieten hatte. Selbst im Gesicht klebte überall Matsch.


Alle Hildesheimer treffen in ihren ersten vier Versuchen, aber der Wolfsburger Lasse Homann schießt nur an den Pfosten. Dadurch hat Fred Mensah die Chance den VfV ins Finale zu schießen...


... die Bilder dürften Bände sprechen - Mensah trifft. Der Rest ist kollektiver Jubel.


Dann kann die Party los gehen...


Am Sonntag verlängerte Finn Kiszka seinen Vertrag beim VfV, am Montag startete er die "Humba".


Inbrünstig schreien die Kollegen mit...


...und lassen dann ihren Gefühlen beim singen und springen freien Lauf.


Auch Marcel Hartmann kann sich ausgelassen freuen.


Dann posiert die Mannschaft noch für das Siegerfoto vor der ehrwürdigen Tribüne.


Da kann sich auch VfV-Präsident Michael Salge ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen.


Und die Pokalreise des VfV ist noch nicht zu Ende: am 25. Mai bestreiten die Hildesheimer im Rahmen des Finaltags der Amateure das Endspiel im Niedersachsenpokal gegen Atlas Delmenhorst.


Es könnte ein krönender Abschluss für Björn Kollecker werden - er verlässt den VfV bekanntlich im Sommer. Sich mit dem Pokalsieg verabschieden, es würde sicherlich schlimmer gehen.

Von: Thorsten Berner und Maximilian Willke

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