Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tages-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen im Landkreis Hildesheim ist am Montag auf einen weiteren neuen Höchstwert gestiegen. Dennoch lassen sich aus den Zahlen auch positive Aspekte ableiten.
Am Montag stellte das Landesgesundheitsamt für den Kreis Hildesheim eine Inzidenz von 88,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen fest. Am Sonntag lag dieser Wert noch bei 80,1. Seit dem Überschreiten der 50er-Marke am Freitag gelten in Stadt und Landkreis deutlich strengere Regeln für Familienfeiern, Gastronomie und Maskenpflicht, zudem setzen einige Schulen auf Masken im Unterricht.
Die gleichen strengen Regeln wie im Landkreis Hildesheim gelten ab sofort auch in der Gemeinde Hohenhameln. Denn auch der Landkreis Peine hat mit jetzt 55,6 den kritischen Inzidenzwert überschritten.
Weniger neue Fälle
Am Montagmorgen meldete das Land für den Kreis Hildesheim 23 Neuinfektionen und damit deutlich weniger als an den Tagen zuvor. Allerdings fiel der vergangene Montag aus der Sieben-Tages-Wertung – da hatte das Land nur zwei Neuinfektionen verbucht, weshalb der Gesamt- und damit auch der Inzidenzwert weiter anstiegen.
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Diesen Effekt dürfte es auch am Dienstag noch einmal geben – denn am Dienstag vergangener Woche flossen ebenfalls nur zwei neue Infektionen in die Statistik ein. Am Mittwoch hingegen fallen 38 Neuinfektionen aus der Vorwoche aus der Wertung, dann könnte die Inzidenz erstmals wieder etwas sinken.
Landkreis-Daten folgen
Der Landkreis Hildesheim meldet seine eigenen Daten für Montag inklusive Aufschlüsselung nach Kommunen und Altersgruppen im Lauf des Tages. Sie weichen wegen unterschiedlicher Stich-Uhrzeiten meist leicht von den Landes-Zahlen ab. Letztere sind aber für die Schärfe der Corona-Regeln relevant.
