Kreis Hildesheim - Die Sieben-Tage-Inzidenz für Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Landkreis Hildesheim am Montag stabil. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen wie auch schon am Sonntag einen Kennwert von 6,2. In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Hildesheim 16 neue laborbestätigte Fälle.
Bundes- und landesweit stiegen die Inzidenzen indes weiter, allerdings nicht so massiv wie an den Vortagen. Der Bundesdurchschnitt erhöhte sich von 10,0 auf 10,3, der für Niedersachsen von 10,2 auf ebenfalls 10,3.
Holzminden muss verschärfen
In fast allen Hildesheimer Nachbarkreisen stiegen die Inzidenzwerte. Nach der Region Hannover und der Stadt Salzgitter muss nun auch der Landkreis Holzminden wieder schärfere Corona-Regeln einführen. Die Inzidenz lag dort weiter bei 12,8 und damit am dritten Tag in Folge über 10,0. Die Vorgaben für Inzidenzen zwischen 10,1 und 35,0 treten dort am Mittwoch in Kraft.
Dies droht einen Tag später auch dem Landkreis Peine. Nachdem die Inzidenz dort am Sonntag auf 11,1 gestiegen war, galt dieser Wert auch am Montag. Liegt Peine auch am Dienstag über 10,0, kommen die Verschärfungen am Donnerstag. Die strengeren Regeln gelten in der Region Hannover ohnehin schon, dort stieg die Inzidenz noch einmal von 18,2 auf 19,3.
Wolfenbüttel viel höher
Erstmals über 10,0 lag der Kennwert am Montag im Landkreis Wolfenbüttel. Dort gab es einen heftigen Anstieg von 9,2 auf 15,9. Angesichts der verhältnismäßig vielen neuen Fälle dürfte es kaum möglich sein, dass die Inzidenz dort schnell wieder unter 10,0 sinkt, auch dort drohen also schärfere Regeln – ab Freitag. In Salzgitter liegt die Inzidenz weiter bei 18,2.
Drei Nachbar-Landkreise Hildesheims liegen weiter unter 10,0: Im Kreis Hameln-Pyrmont sank sie wieder leicht von 5,4 auf 4,7, im Landkreis Northeim blieb sie bei 2,3 und im Kreis Goslar bei 0,7.
Zwölf Kreise haben die Null
Mit Wittmund hat nur noch ein Landkreis in Niedersachsen eine Inzidenz von 0,0, bundesweit gilt dies in zwölf Kreisen. Die höchste Inzidenz in Deutschland hat weiter der Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz mit nun 65,5 und einem deutlichen Abstand. Die niedrigsten Inzidenzwerte haben weiterhin die fünf neuen Bundesländer.
