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Jan Fuhrhop
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Kaum zu fassen: Land mit großer Wissenslücke bei Impfkampagne

Hildesheim/Hannover - Das Land passt die Impfvorgaben erst an, nachdem Eltern und HAZ nachhaken – aber Familien haben in der Krise keine Holschuld, meint Redakteur Jan Fuhrhop.

Das Land gibt nun den Biontech-Impfstoff auch für 16- und 17-Jähriger aus der Priorität zwei frei. Foto: Sven Hoppe/dpa

Hildesheim/Hannover - Die Bemühungen des Landes, die Coronapandemie in den Griff zu bekommen und die Impfungen zu organisieren, haben mitunter fast tragikomische Züge – auch wenn den Betroffenen natürlich nicht zum Lachen zumute ist.

Doch dass offensichtlich bislang im zuständigen Ministerium schlicht nicht bekannt war, dass der Biontech-Impfstoff für 16- und 17-Jährige zugelassen ist und tatsächlich erst von Eltern und der HAZ darauf gestoßen werden muss, ist kaum zu fassen. Wo, wenn nicht dort, sitzen die Experten, auf die viele Betroffene setzen? Die Familien haben keine Holschuld, sondern sollten davon ausgehen können, dass das Land sich kümmert.

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