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M’era Luna in Bildern: Eindrücke vom zweiten Festival-Tag in Hildesheim

Hildesheim - Das Gothic-Event M’era Luna in Hildesheim hat wieder tausende Besucherinnen und Besucher angelockt, die zu der Musik von Bands wie ASP, Blutengel und Nachtmahr auf dem Flugplatz feiern. Eindrücke vom zweiten Festival-Tag.

Hildesheim - Das Gothic-Event Mera Luna in Hildesheim hat wieder tausende Besucherinnen und Besucher angelockt, die zu der Musik von Bands wie ASP, Blutengel und Nachtmahr auf dem Flugplatz feiern. Eindrücke vom zweiten Festival-Tag.


Am Sonntag sind die Reihen vor den Bühnen auf dem Mera-Luna-Festival wieder gut gefüllt. Foto: Clemens Heidrich


Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 24 Grad schlendern die Besucherinnen und Besucher über den Flugplatz. Foto: Julia Moras


Dicht an dicht stehen die Zelte auf dem Rasen. Foto: Julia Moras


Wer eine Pause vom Feiern vor den Bühnen braucht, verbringt Zeit im Zelt. Foto: Julia Moras


Tausende Menschen sind wieder nach Hildesheim gekommen, um zum Mera Luna zu gehen. Foto: Julia Moras


Pfandsammlerinnen und -sammler können hier eine große Beute machen. Foto: Julia Moras


Auch direkt am Geschehen kann man es sich gemütlich machen. Foto: Julia Moras


Neben Stelzenläufer Christian aus Chemnitz wirkt selbst Modell Sphaera Obscura winzig. Foto: Julia Moras


Sphaera Obscura misst auf dem M'era Luna 2,03 Meter. Schon ohne Absätze ist das Modell nämlich 1,83 Meter groß. Die Schuhe wird die Dortmunderin bis zum Abend nicht ausziehen. "Mit genug Übung und Tape ist das kein Problem", erklärt sie. Notfalls ist Freund Dorian stets an ihrer Seite. Foto: Julia Moras


Dieter und Gaby Klinkenberg sind zum ersten Mal aus Aachen angereist. "Es ist total geil", findet Gaby. "Die Atmosphäre ist entspannt und die Leute sind supernett." Dieter konnte seinen Hochzeitsanzug noch rechtzeitig umschneidern, die 50 Meter lange Schleppe von Gaby ließ sich nicht mehr pünktlich kürzen. Nächstes Jahr! Foto: Julia Moras


Lumpy war schon auf dem M'era Luna, da hieß es noch Zillo. Seitdem hat er kein Festival verpasst - und 2019 auch Conny überzeugt. "Mit 16 Jahren war ich zum ersten Mal hier", erinnert sich der Mann aus Celle. Immer, wenn er auf der Autobahn auf Höhe Drispenstedt ist, wolle sein Finger an den Blinker, erzählt er und grinst. Foto: Julia Moras


Dieses Jahr hätte Lumpy fast zum ersten Mal aussetzen müssen. Aber Resturlaub und viel Bitten haben den Besuch möglich gemacht und die Strähne nicht abreißen lassen. Foto: Julia Moras


Yvonne kommt seit 2004, Katy immerhin seit 2015 aufs M'era Luna. Die Freundinnen kommen aus Magdeburg hierher und freuen sich, passend zum Outfit, auf Blutengel und ASP. Dass die beiden etwas älter sind als die typischen Festivalgäste, störe hier nicht. "Hier sind viele sogar noch älter als wir, das ist das schöne am M'era." Übrigens: Die Flügel von Katy wiegen vier Kilo. Foto: Julia Moras


Alina lebt in Rensburg und hat ihre Eltern in Bielefeld besucht. Jetzt sind alle auf dem M'era Luna. Die Pädagogin in einer Wohngruppe hat in der Corona-Zeit mit Hoop-Dance angefangen. "Es ist toll noch ein Flow-Toy beim Tanzen zu haben", erklärt sie. Bauchtanz und Standard konnte sie eh schon. Mit ihrer Ausrüstung ist sie jetzt zum ersten Mal auf dem M'era Luna. Bands wie Priest oder Faderhead eigneten sich am besten zum Tanzen, findet sie. Foto: Julia Moras


Für das Line-Up kommen Carsten und Sören (von links) nicht, sondern für die Leute. Carsten kommt aus Kiel und arbeitet im Landhandel, Sören ist Gymnasiallehrer im Heidekreis. Sie kennen sich über eine Freundin. Ja, einige von seiner Schülern wüssten von seiner Leidenschaft, gesteht Sören. Aber Thema sei das nie. Auch Carsten sitzt im Alltag ganz bürgerlich in Anzug und mit Brille am Schreibtisch. Auf dem M'era Luna können sich die beiden Horror-Fans austoben. Gestern seien sie aber ganz aufgeräumt unterwegs gewesen, verraten sie. Foto: Julia Moras


"Weiß ist schöner", findet Zephilin. Der Mann aus Paris liebt Mode, die künstlerische Freiheit und Kreativität, die damit verbunden ist. Wie er es jedes Jahr wieder schafft, seinen Anzug nach drei Festivaltagen strahlend weiß zu halten, weiß er aber selbst nicht. Foto: Julia Moras


560 Kilometer ist Tobias Reuss gefahren, um das M'era Luna zu besuchen. Hier zeigt der Edelsteinschleifer sein zu großen Teilen selbstgebasteltes Kostüm als Steampunk. Foto: Julia Moras


Die Liebe zum Detail fasziniert Tobias Reuss aus der Nähe von Stuttgart am Steampunk. Der Stil passe gut auf das M'era Luna, findet er. "Die Verbindung aus Romantik und dem viktorianischen Zeitalter passen einfach." Foto: Julia Moras


Franzi hat den größten Teil ihres Kostüms und der aufwendigen Krone selbstgebastelt. Foto: Julia Moras


Zuhause nach Hause kommen, das ist das M'era Luna für Virginia und Sven. Sie kommen aus Hildesheim und besuchen seit über zehn Jahren das Festival. Ihnen fehlt abseits davon ein Szenetreff. Seit der Rockclub vor zehn Jahren geschlossen hat, gäbe es lediglich im Old Inn unregelmäßig Partys für und mit Gleichgesinnten. Meist müssen sie dafür nach Braunschweig fahren. Foto: Julia Moras


Sie haben "Ja" gesagt. Marcel und Richard sind frisch verheiratet und feiern das auf dem M'era Luna. "Es hat einfach gut gepasst", meint Richard. Foto: Julia Moras


Die Hochzeitsgesellschaft: Stefie und Ann begleiten Marcel und Richard (jeweils von links) auf ihren lange verschobenen Flitterwochen. Foto: Julia Moras


Marc und Nina H. wollen erst mal nicht wieder aufs M'era Luna kommen. "Es hat sich verändert", findet das Paar aus Stuttgart. Statt eines Szenetreffs sei die Veranstaltung für viele Besucher mehr ein Abenteuerurlaub - mit den Fans als Attraktionen. Foto: Julia Moras


Allein vier Mal hat Rebecca Becker gestern das Kostüm gewechselt, heute plant sie, sich auch noch mindestens einmal umzuziehen. Sie hat eine Auswahl an Outfits mitgenommen - im Handgepäck. Die Hörner aus Schaumstoff seien auch "ganz leicht", erklärt sie. Foto: Julia Moras


Schwenk zur Bühne: Frontmann Andy LaPlegua von Combichrist heizt die Menge auf der Main Stage ein. Foto: Clemens Heidrich


Die US-amerikanisch-norwegische Band wurde 2003 von Andy LaPlegua, zunächst als Soloprojekt, gegründet. Foto: Clemens Heidrich


Mit dem Album The Joy of Gunz verließ er das Genre Future Pop und wandte sich zunächst einer härteren Schnittmenge zwischen Aggrotech und Rhythm ’n’ Noise zu. Foto: Clemens Heidrich


Das Publikum ist nach der Corona-Pause wieder gut gelaunt und motiviert. Foto: Clemens Heidrich


Ein Hingucker: Priest. Die Band ist für die Band The Cassandra Complex nachgerückt, die eigentlich im Line-up stand. Foto: Clemens Heidrich


Die Band trat auf der Club Stage auf. „Sie erinnern mit ihrer Bandbreite an Emotionen und Tönen an New Romantic und schicken euch mit druckvollen Synthie-Beats hinab in eine Nacht des hedonistischen Chaos“, heißt es auf der Mera Luna-Website. Foto: Clemens Heidrich


Das Publikum reckt die Hände in die Luft. Foto: Clemens Heidrich


Mittelalterliche Outfits gibt es bei Feuerschwanz zu sehen. Die Band hat richtig Party gemacht – und zwischenzeitlich auch den Sommerhit „Dragostea Din Tei“ von O-Zone angespielt. Foto: Clemens Heidrich


Und auch – klar – Feuer. Foto: Clemens Heidrich


Einen ganz anderen Look hat The Beauty of Gemina. Foto: Clemens Heidrich


Die Mera-Luna-Konzerte wurden zum Teil auch im Internet übertragen, unter anderem auf Arte und NDR. Der Sender Arte ist auch mit seinem Sommertourbus auf dem Festivalgelände, um über sein Programm zu informieren. Foto: Clemens Heidrich


Nach Angaben der Veranstaltet kamen 25.000 Besucherinnen und Besucher pro Tag zum M’era Luna. Foto: Julia Moras


Einige von ihnen haben sich auch den Panoramablick vom Tower Hanger nicht entgehen lassen. Adé, bis nächstes Jahr? Foto: Julia Moras

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