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Millionenschaden im tfn: Die Katastrophe erfordert Solidarität

Hildesheim - Das Theater für Niedersachsen ist gebeutelt: Nach Corona jetzt erneut ein Theaterschließung, diesmal durch einen Wasserschaden. Jetzt ist Hilfe von allen gefragt, fordert HAZ-Kulturredakteurin Martina Prante.

tfn-Intendant Oliver Graf und Verwaltungsdirektorin Claudia Hampe sind noch immer fassungslos. Foto: Julia Moras

Hildesheim - Wenn es ihnen wichtig war, dann haben sich die Hildesheimer Bürger immer schon finanziell für ihre Stadt eingesetzt. Teuerstes Beispiel: der Wiederaufbau des Knochenhauer-Amtshauses.

Doch diesmal geht es um mehr als um ein Gebäude: Es geht um eine der wichtigsten Kultur-Institutionen der Stadt, es geht um 270 Mitarbeiter – und es geht darum, nach Corona endlich den Start einer neuen Intendantenära zu ermöglichen. Es darf nicht passieren, dass die Inszenierungen dieses frischen und modernen Spielplans und all die motivierten Darsteller monatelang nicht gesehen werden.

Jetzt ist schnell und unbürokratisch Hilfe gefragt. Nicht nur finanziell, sondern auch bei der Suche nach einer Ausweichspielstätte. Hildesheim hat große Hallen. Hier kann sich der Solidaritätsgedanke der Hildesheimer Stadtgesellschaft aufs Beste beweisen. Getreu dem Motto der Kulturhauptstadtbewerbung: „We care!“ – Wir kümmern uns!

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